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Abstrakte Ausstellung

Oehna Abstrakte Ausstellung

Die Aktion „Offene Ateliers“ verbinden die Panzners gerne mit einem kleinen Zusammentreffen der Kunstszene. Christa und Peter Panzner arbeiteten selbst als Kunstlehrer und haben immer noch Kontakt zu ihren Schülern. Ihr Sohn Conrad hat sich nun auch für ein Leben mit der Kunst entschieden.

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Peter und Christa Panzner leben schon über 20 Jahre in Oehna und haben dort gleichzeitig ihr Atelier.

Quelle: Isabelle Richter

Oehna. „Man kann Sehen lernen und sich einfühlen in die Dinge“, antwortet Christa Panzner auf die Frage, ob man das Malen überhaupt erlernen könne. Sie muss es schließlich wissen, denn Christa Panzner arbeitete 23 Jahre lang als Kunstlehrerin an der Kunstschule Potsdam, die sie selbst einst mit einem Bildhauer und einer Kunstpädagogin zusammen gründete.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Maler und Grafiker Peter Panzner, öffnete sie am Wochenende ihr Atelier für Kunstinteressierte und Freunde. Die Künstler genossen das Zusammentreffen und den kleinen Plausch mit Kollegen oder ehemaligen Schülern in ihrem Haus in Oehna. Im Garten des Ehepaares und in einem kleinen Trafohäuschen hatten sie ihre Arbeiten ausgestellt. Neben den Bildern der Panzners gab es Gastwerke wie Keramikarbeiten von Regina Stabbert und Bilder von Monica Olias zu sehen.

Sohn Conrad Panzner stellte ebenfalls aus

Auch Conrad Panzner, einer der drei Söhne von Christa und Peter Panzner, stellte seine Bilder an diesem Tag ebenfalls aus. Der Künstler mit abgeschlossenem Studium als Landschaftsarchitekt kam durch seine Eltern schon immer mit der Malerei in Berührung und kann deswegen kaum noch als Nachwuchskünstler bezeichnet werden. Trotzdem ist es auch für ihn nicht einfacher, davon auch zu leben. Peter Panzer sagt – zwar mit einem Augenzwinkern, aber nicht ganz unbegründet – er wäre froh, dass nur einer seiner Söhne sich für diesen Beruf entschieden habe. Doch Conrad Panzner hat den Schritt gewagt und ist an diesem Wochenende frisch von Berlin nach Oehna in ein Haus nahe seiner Eltern gezogen.

Auch er hat seinen eigenen Stil gefunden und hebt sich in seinen Bildern von den Werken der Eltern ab. So haben die drei Familienmitglieder zwar oft ähnliche Ansichten oder Stimmungen zu einem Thema, doch: „Vom Temperament sind wir alle unterschiedlich“, erklärt Christa Panzner. Während ihr Mann lieber grafisch mit Metallplatten und Kaltnadel arbeitet, zieht Christa Panzner lieber klassisch den Pinsel vor. Das „aus dem Arm arbeiten“ wäre eher ihr Ding, berichtet die Künstlerin.

Farbliche Extreme bei Christa Panzner

Die Unterschiede drücken sich auch in der Farbwahl aus. Peter und Conrad Panzner brechen farblich eher selten aus ihrem Muster aus und haben eine gewisse Konstante in ihren Bildern. Bei Christa Panzner sind hingegen farbliche Extreme zu beobachten. Sie braucht immer mal den Wechsel zwischen gedeckteren Bildern in Schwarz-Weiß und der totalen Farbexplosion. Die Malerin erklärt das Entstehen ihrer Kunst so: „Es muss aus einem herauskommen und man mus ein Anliegen haben.“

Von Isabelle Richter

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