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Teltow-Fläming Absturz: Ursachensuche dauert Monate
Lokales Teltow-Fläming Absturz: Ursachensuche dauert Monate
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00:19 10.08.2017
Die Suche nach der Ursache des Absturz am Wochenende läuft Quelle: Julian Stähle
Holzdorf

Am Freitagabend ist in Rabenstein ein Segelflugzeug abgestürzt. Dabei kam der 46-jährige Pilot ums Leben. Wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, ist unklar. Zum tödlichen Unfall des Teilnehmers am 18. Internationalen Militärischen Segelflugwettbewerbes, der noch bis zum 10. August am Fliegerhorst Holzdorf ausgetragen wird, gibt es derzeit keine näheren Erkenntnisse. So zumindest lautet die Information der Bundesstelle für Flugunfälle (BFU) in Braunschweig.

Zwischenergebnis eventuell in sechs Wochen

Deren Pressesprecher Germout Freitag sagte im Gespräch mit der MAZ, dass man frühestens in sechs bis acht Wochen mit einem ersten Zwischenbericht rechnen könne. „Gemäß unseren Erfahrungen kann es insgesamt bis zu einem Jahr dauern, ehe das Endergebnis vorliegt“, erläuterte er .

Unfallhergang wird rekonstruiert

Nach Aussage des Pressesprechers hätten die Ermittler ihre Untersuchungen vor Ort abgeschlossen und einige Teile des Luftfahrzeuges sichergestellt. Jetzt gelte es, diese zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, um den Unfallhergang bestmöglich zu rekonstruieren.

Wettbewerb geht weiter

Am Fliegerhorst auf der Landesgrenze von Holzdorf und Schönewalde wurde der Wettbewerb wieder aufgenommen. Die Angehörigen der Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwader 64 traten am Montagmittag zu einem Appell an, bei dem sie mit einer Schweigeminute des verunglückten Piloten gedachten.

Von Sven Gückel

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