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Abwasserverband muss Sitzung wiederholen

Jüterbog Abwasserverband muss Sitzung wiederholen

Der Jüterboger Wasser- und Abwasserzweckverband wollte lieber heimlich über seine neue Führungsstruktur beraten und beschließen. Doch die Kommunalaufsicht hat dies beanstandet. Über die Ausschreibung des hauptamtlichen Verbandsvorsteher-Postens muss daher erneut öffentlich beraten werden.

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Der WAZ betreibt unter anderem das Wasserwerk Feldheim

Quelle: Thomas Wachs

Jüterbog. Eine rein nicht-öffentliche Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbands Jüterbog-Fläming (WAZ) muss öffentlich wiederholt werden. Die Sitzung am vergangenen Donnerstag hatte die Ausschreibung des hauptamtlichen Verbandsvorsteher-Postens zum Thema.

Umstrukturierung ist kein Geschäft der laufenden Verwaltung

Nach Aussage von Wolfgang Loof, dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, hat die Kommunalaufsicht bemängelt, dass es sich bei der Umstrukturierung des Verbands nicht um ein Geschäft der laufenden Verwaltung handele. Denn ab Anfang 2017 soll anstelle des ehrenamtlichen Verbandsvorstehers – derzeit Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) – ein hauptlicher Vorsteher den WAZ führen.

Neuer Sitzungstermin: 22. September

Am 22. September ab 18.30 Uhr sollen die Ausschreibung und der zeitliche Fahrplan der Umstrukturierung noch einmal öffentlich beraten werden. „Durch die Wiederholung gibt es aber keine nennenswerte Verzögerung, weil wir einen kleinen Puffer hatten“, sagte Loof der MAZ. Geplant ist eine Ausschreibung bis Mitte Oktober und eine Bewerbungsfrist bis Ende November. Im Dezember könnten die Kandidaten sich dann in der Verbandsversammlung der Öffentlichkeit vorstellen. Anfang Januar 2017 könnte die Verbandsversammlung schließlich den neuen Vorsteher ins Amt wählen.

Verbandsvorsteher Arne Raue (parteilos) blieb der Sitzung ohne Entschuldigung fern

Verbandsvorsteher Arne Raue (parteilos) blieb der Sitzung ohne Entschuldigung fern.

Quelle: Peter Degener

Die nicht-öffentliche Sitzung am Donnerstag wäre zudem beinahe geplatzt, weil Verbandsvorsteher Arne Raue ihr ohne Begründung fern blieb und somit keine Beschlüsse gefasst werden konnten. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und einige Dinge bereits beraten“, sagte Loof. Warum Raue nicht erschienen war, wusste niemand innerhalb der Verbandsversammlung, er habe aber mittlerweile Bedauern über sein Fehlen ausgedrückt. Auf MAZ-Anfrage reagierte Raue nicht.

Von Peter Degener

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