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Achtung: Kinder!

Luckenwalde Achtung: Kinder!

Eine neue Lichtwarnanlage wurde in der Bahnhofstraße in Luckenwalde errichtet. Sie soll die Autofahrer auf Kinder aufmerksam machen, die ab dem Schuljahresbeginn regelmäßig die Straße an der Kreuzung Hermann-Henschel-Weg kreuzen werden. Denn ab Montag gibt es für die Arndt-Schüler ein alternatives Hort-Angebot in der ehemaligen Postschule in der Poststraße.

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Die Warnanlage leuchtet auf, wenn sich Fahrzeuge nähern. Von links: Dirk Ullrich, Edith Jänichen und Sonja Dirauf von der Stadtverwaltung.

Quelle: Reck

Luckenwalde. Am Montag beginnt wieder die Schule. Das ist immer die Zeit, in der Autofahrer aufgefordert werden, verstärkt auf Fußgänger zu achten. Vor allem die neu eingeschulten Kinder verlangen höchste Aufmerksamkeit und Rücksicht im Straßenverkehr. Zur Schulwegsicherung wurde jetzt eine neue Lichtwarnanlage in der Bahnhofstraße in Luckenwalde in Betrieb genommen. Sie besteht aus zwei Anzeigetafeln, die auf beiden Straßenseiten an der Kreuzung zum Hermann-Henschel-Weg stehen. Dort ist demnächst mit besonders vielen Schülern zu rechnen.

Weg zwischen Schule und Hort

„Ab Montag wird es in der Poststraße ein alternatives Hortangebot für die Arndt-Schüler geben“, erklärte Dirk Ullrich vom Tiefbauamt der Stadtverwaltung bei der Vorstellung der Anzeigetafeln. Weil die Schüler erst auf den Henschel-Weg durch die Bahnunterführung gehen und dann die Bahnhofstraße überqueren müssen, sollen die anderen Verkehrsteilnehmer auf diese nun häufiger auftretende Situation aufmerksam gemacht werden.

Leider kein Fußgängerüberweg

„Leider haben wir es nicht erreicht, dass hier ein Fußgängerüberweg hinkommt“, bedauerte Ullrich allerdings, „weil die Straße zu wenig befahren und zu wenig von Fußgängern genutzt wird.“ Trotzdem bestehen Unfallgefahren – vor allem bei Kindern. Außerdem ist der Gehweg entlang des Bahndamms ziemlich schmal. „Deshalb haben wir uns für elektrische Warntafeln entschieden statt für ein Verkehrsschild“, erläuterte Ullrich.

Aufpassen und bremsen

Das Warnsignal in Form eines Warnschildes „Kinder“ leuchtet auf, wenn sich ein Fahrzeug mit mehr als 35 Stundenkilometern nähert. Sollte ein Fahrzeug sogar mit mehr als den erlaubten 50 km/h anrauschen, zeigt die Lichtwarnanlage ein blinkendes Warnschild an, das dem Fahrer signalisieren soll, dass er nicht nur aufpassen, sondern auch auf die Bremse treten muss. Die mit einem Radarmessgerät versehene Anzeigentafel ist montags bis freitags von 6 bis 17 Uhr scharf geschaltet.

Die Warnanlage ist programmierbar

Ullrich ist stolz darauf, einen Hersteller gefunden zu haben, der genau so ein Gerät entwickelt hat, das man auch mit Schrift oder anderen Motiven programmieren kann. Das läuft über einen Computer im Rathaus. Später – das ist aber noch in Entwicklung – soll erst die Geschwindigkeit und dann das Warnschild aufleuchten.

Von Hartmut F. Reck

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