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Adressen für Neu-Großbeerener gesucht

Disput um neue Straßennamen Adressen für Neu-Großbeerener gesucht

Morgen Abend zur ersten Sitzung des Gemeinderats nach der Sommerpause entscheidet sich für viele Neu-Großbeerener, welche Adresse ihr künftiges Zuhause hat – An den Rieselfeldern, Auenweg oder doch lieber wieder ein preußischer Armeeführer als Namenspatron? Die Gemeindevertreter hatten dazu bisher unterschiedliche Auffassungen.

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Das Großbeerener Rathaus

Quelle: Jutta Abromeit

Großbeeren. Am Donnerstagabend kann in Großbeeren eine wichtige Entscheidung für Dutzende Häuslebauer fallen – wie lauten ihre neuen Adressen? Denn noch ist unklar, welche Namen die acht neuen Straßen und Wege im vierten Bauabschnitt Trebbiner Straße bekommen.

Vorschläge aus den Fraktionen hatte es genügend gegeben. So viele, dass Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) zur jüngsten Hauptausschusssitzung erklärt hatte: „Die Verwaltung sieht sich außerstande, das alles zu sortieren und zu wichten. Bitte einigen Sie sich selbst.“ Auf ein Verschieben ließ sich FDP-Fraktionschef Teja Grzeskowiak nicht ein: „Die Grundstückseigentümer wollen sich anmelden.“

Aus der Fraktion Freies Bürger-Bündnis waren einheimische Vogelarten als Bezeichnung vorgeschlagen worden. Einig war man sich darin, keine Baumnamen mehr zu nehmen, davon hat der Ort bereits genug. Die CDU hatte Namen preußischer Armeeführer vorgeschlagen. Dagegen sprach sich die Gemeindevertreterin Petra Brückner (SPD) aus: „Vögel sind besser als die kriegerische Vergangenheit. Großbeeren wird sowieso schon viel zu sehr auf 1813 reduziert. Außerdem sind mit den Generälen die Straßennamen länger als die Straßen.“

Man einigte sich auf eine Vorschlagsliste mit Namen, die einen Bezug zu Großbeeren haben. Allerdings fiel der Vorschlag „Rieselwärterweg“ von Roland Gatzky durch, auch wenn er meinte: „Ein Großteil von Großbeeren war Rieselwärter!“ Die Haupterschließungsstraße des neuen Wohngebiets soll Linus-van-Galen-Straße heißen, zwei Teile der neuen Ringstraße sollen „An der Rotunde“, eine weitere Straße „An den Rieselfeldern“ heißen, so der Vorschlag. Für die Wege wurden vorgeschlagen: „Rohrweg“ mit Bezug zu den technischen Denkmalen der Standrohre aus der Rieselfeld-Zeit, „Auenweg“, „Turmweg“ und „Zum Waldblick“.

Einigt sich der Gemeinderat morgen Abend auf seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause auf neue Straßennamen, dann können sich viele Neu-Großbeerener Stempel und Briefköpfe anfertigen lassen.

Von Jutta Abromeit

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