Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Adventskalender mit Schoki und Coupons
Lokales Teltow-Fläming Adventskalender mit Schoki und Coupons
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:10 04.11.2016
Luckenwalder Händler mit den Adventskalendern. Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Luckenwalde

Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit: Das erste Türchen vom Adventskalender kann geöffnet werden. Der Luckenwalder Stadtmarketingverein und die Einzelhändler haben sich für den Start in den Advent eine besondere Aktion einfallen lassen. Sie haben einen klassischen Schokoladenadventskalender gestaltet, der zusätzlich mit Rabattgutscheinen und Aktionsangeboten gefüllt ist.

1000 Kalender werden gegen Spende abgegeben

Insgesamt wurden 1000 Exemplare gedruckt. Die teilnehmende Händler, die auf der Rückseite des Kalenders zu finden sind, haben bereits je 25 Exemplare erhalten und können diese an ihre Mitarbeiter oder an treue Kunden verteilen. Die anderen werden am ersten Adventssonntag, am 27. November von 13 bis 18 Uhr zum Sonntagsshopping mit Weihnachtströdelmarkt gegen eine Spende von mindestens zwei Euro abgegeben.

Jeder teilnehmende Händler erhielt einen Kalender-Stapel. Quelle: Margrit Hahn

Der Kalender hat insgesamt einen Warenwert von 114 Euro – wenn jeder Gutschein eingelöst wird. Fast alle Branchen haben sich beteiligt, nicht nur Einzelhändler, sondern auch Dienstleister sowie der FSV 63 Luckenwalde und der Tierpark. Das soll für eine schöne Abwechslung beim Öffnen der Türen sorgen. Somit ist der Kalender nicht nur für die Kinder gedacht, sondern für die ganze Familie. „Wir erhoffen uns dadurch eine Belebung der Innenstadt und wollen die Kunden zu regionalen Händlern locken“, sagt Maxie Wohlauf, Geschäftsstellenleiterin des Stadtmarketingvereins.

Beliebte Aktion mit Nikolausstiefeln abgeschafft

Für den neue Kalender entfällt allerdings die bisherige Aktion mit den Nikolausstiefeln, die von Eltern oder Kindern abgeben und dann von den Händlern der Innenstadt gefüllt wurden. „Das war zwar auch eine sehr schöne Aktion, die über Jahre hinweg sehr gut angenommen wurde. Allerdings hat die Aktion zum Teil für Unmut bei den Händlern gesorgt“, begründet Maxie Wohlauf das Ende der Nikolausstiefel-Aktion. Mit viel Liebe hatten die Händler die Stiefel gefüllt und letztendlich fanden Mühe und finanzieller Aufwand kaum Anerkennung.

In einer der Vorstandssitzung wurde dann vorgeschlagen, Kalender drucken zu lassen. „Wir freuen uns, das diese rechtzeitig fertig geworden sind“, fügt Maxie Wohlauf hinzu. Der multifunktionale Adventskalender ist mit dem Luckenwalder Marktturm und der Johanniskirche geschmückt und bis Ende Februar 2017 gültig.

Händler hoffen auf mehr Kundschaft

Das heißt also, man muss die Gutscheine und Rabatte nicht sofort einlösen, sondern kann sich Zeit lassen. Im Januar und Februar klagen die meisten Händler der Innenstadt um weniger Kunden – vielleicht sorgen die Rabattscheine für neuen Zulauf in der Saure-Gurken-Zeit.

Der Erlös aus der Abgabe der Adventskalender soll einem guten Zweck zugute kommen. Der Stadtmarketingverein hat sich einige Projekte überlegt, die dringend auf Spenden angewiesen sind, beispielsweise die Orgel der Frankenfelder Kirche, die Jakobikirche oder verschiedene soziale Einrichtungen. Wer einen Kalender erwirbt, kann sagen, für welches Projekt sein Herz schlägt. Das Vorhaben, das auf diese Weise die meisten Stimmen erhalt, bekommt am Ende das Spendengeld. „Natürlich kann man gern auch mehr als zwei Euro spenden“, ergänzt Maxie Wohlauf.

Frisiermeisterin Ute Gaertner findet die Aktion gut, deshalb ist sie auch mit dabei. „Besonders gefällt mir, dass der Erlös für einen guten Zweck ist“, sagt sie.

Von Margrit Hahn

Im Norden Jüterbogs fehlt ein Lebensmittelmarkt, doch bislang ließ das Einzelhandelskonzept dort keinen größeren Markt zu. Im neuen Entwurf des Konzepts ist ein Discounter-Standort an der Straße Fuchsberge vorgesehen. Das freut die Anwohner, wurde aber bei einer Diskussion von den Einzelhändlern kritisiert.

04.11.2016

Laut Gerichtsurteil dürfen alle Bäume auf dem Boulevard im Zuge der Sanierung gefällt werden. Dagegen gab es heftigen Widerstand aus der Bevölkerung und einer Bürgerinitiative. Jetzt prüft die Stadt, ob die 16 Linden des letzten Abschnittes aus- und umgepflanzt werden können.

04.11.2016

Mit dem France Mobil fuhr am Donnerstagmorgen François Henri am Luckenwalder Gymnasium vor. Dort gab der 24-jährige Franzose zwei 7. und zwei 8. Klassen einen etwas anderen Französischunterricht. Da ging es weniger um Vokabeln und Grammatik als vielmehr um Französisch als Lebensgefühl.

04.11.2016
Anzeige