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Adventskalender mit Schoki und Coupons

Luckenwalde Adventskalender mit Schoki und Coupons

Der Stadtmarketingverein und viele Gewerbetreibende in Luckenwalde haben einen neuen Adventskalender herausgebracht. Er steckt nicht nur voller Schokolade, sondern auch voller Rabattgutscheine. Die Kalender werden gegen Spende abgegeben. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.

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Luckenwalder Händler mit den Adventskalendern.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit: Das erste Türchen vom Adventskalender kann geöffnet werden. Der Luckenwalder Stadtmarketingverein und die Einzelhändler haben sich für den Start in den Advent eine besondere Aktion einfallen lassen. Sie haben einen klassischen Schokoladenadventskalender gestaltet, der zusätzlich mit Rabattgutscheinen und Aktionsangeboten gefüllt ist.

1000 Kalender werden gegen Spende abgegeben

Insgesamt wurden 1000 Exemplare gedruckt. Die teilnehmende Händler, die auf der Rückseite des Kalenders zu finden sind, haben bereits je 25 Exemplare erhalten und können diese an ihre Mitarbeiter oder an treue Kunden verteilen. Die anderen werden am ersten Adventssonntag, am 27. November von 13 bis 18 Uhr zum Sonntagsshopping mit Weihnachtströdelmarkt gegen eine Spende von mindestens zwei Euro abgegeben.

Jeder teilnehmende Händler erhielt einen Kalender-Stapel

Jeder teilnehmende Händler erhielt einen Kalender-Stapel.

Quelle: Margrit Hahn

Der Kalender hat insgesamt einen Warenwert von 114 Euro – wenn jeder Gutschein eingelöst wird. Fast alle Branchen haben sich beteiligt, nicht nur Einzelhändler, sondern auch Dienstleister sowie der FSV 63 Luckenwalde und der Tierpark. Das soll für eine schöne Abwechslung beim Öffnen der Türen sorgen. Somit ist der Kalender nicht nur für die Kinder gedacht, sondern für die ganze Familie. „Wir erhoffen uns dadurch eine Belebung der Innenstadt und wollen die Kunden zu regionalen Händlern locken“, sagt Maxie Wohlauf, Geschäftsstellenleiterin des Stadtmarketingvereins.

Beliebte Aktion mit Nikolausstiefeln abgeschafft

Für den neue Kalender entfällt allerdings die bisherige Aktion mit den Nikolausstiefeln, die von Eltern oder Kindern abgeben und dann von den Händlern der Innenstadt gefüllt wurden. „Das war zwar auch eine sehr schöne Aktion, die über Jahre hinweg sehr gut angenommen wurde. Allerdings hat die Aktion zum Teil für Unmut bei den Händlern gesorgt“, begründet Maxie Wohlauf das Ende der Nikolausstiefel-Aktion. Mit viel Liebe hatten die Händler die Stiefel gefüllt und letztendlich fanden Mühe und finanzieller Aufwand kaum Anerkennung.

In einer der Vorstandssitzung wurde dann vorgeschlagen, Kalender drucken zu lassen. „Wir freuen uns, das diese rechtzeitig fertig geworden sind“, fügt Maxie Wohlauf hinzu. Der multifunktionale Adventskalender ist mit dem Luckenwalder Marktturm und der Johanniskirche geschmückt und bis Ende Februar 2017 gültig.

Händler hoffen auf mehr Kundschaft

Das heißt also, man muss die Gutscheine und Rabatte nicht sofort einlösen, sondern kann sich Zeit lassen. Im Januar und Februar klagen die meisten Händler der Innenstadt um weniger Kunden – vielleicht sorgen die Rabattscheine für neuen Zulauf in der Saure-Gurken-Zeit.

Der Erlös aus der Abgabe der Adventskalender soll einem guten Zweck zugute kommen. Der Stadtmarketingverein hat sich einige Projekte überlegt, die dringend auf Spenden angewiesen sind, beispielsweise die Orgel der Frankenfelder Kirche, die Jakobikirche oder verschiedene soziale Einrichtungen. Wer einen Kalender erwirbt, kann sagen, für welches Projekt sein Herz schlägt. Das Vorhaben, das auf diese Weise die meisten Stimmen erhalt, bekommt am Ende das Spendengeld. „Natürlich kann man gern auch mehr als zwei Euro spenden“, ergänzt Maxie Wohlauf.

Frisiermeisterin Ute Gaertner findet die Aktion gut, deshalb ist sie auch mit dabei. „Besonders gefällt mir, dass der Erlös für einen guten Zweck ist“, sagt sie.

Von Margrit Hahn

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