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Teltow-Fläming Unmut über Schäden auf den Umleitungspisten
Lokales Teltow-Fläming Unmut über Schäden auf den Umleitungspisten
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01:15 29.09.2018
Die Schilder an beiden Ortsausgängen wie in Gräfendorf beachtet kaum ein Lkw-Fahrer. Quelle: Uwe Klemens
Niederer Fläming

Die Einwohner und die Gemeindevertreter der Gemeinde Niederer Fläming sind unzufrieden mit dem Ablauf der Sanierungsarbeiten auf der B102 zwischen den Ortschaften Hohenseefeld und Werbig. Zum Unmut über die Fehler bei der Planung und Ausschilderung der Umleitungsstrecke und die Nichteinhaltung vereinbarter Termine bei der Sperrung von Straßenabschnitten, kommt nun noch der Ärger über die Schäden an den Straßen hinzu, die während der rund zweimonatigen Bauzeit als legale und illegale Ausweichstrecke genutzt worden.

Einwohner fordern mehr Kontrolle

„Wenn das nächste Mal auf der B102 gebaut wird, fordern wir von den zuständigen Ämtern eine bessere Kontrolle“, machte Waltersdorfs Orstvorsteher Henri Kuhl auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung seinem Ärger Luft. Entgegen der Zusage, dass der Ort trotz Bauarbeiten durchgängig erreichbar wäre, sah in der Realität anders aus. Zwei Wochen lang waren die Waltersdorfer von der Versorgung durch Bäcker- und Fleischerfahrzeuge gänzlich abgeschnitten, was vor allem für ältere Bürger, die nicht eben mal schnell mit dem eigenen Fahrzeug zum Einkauf fahren können, eine Katastrophe gewesen sei, so Kuhl. Auch die zweitägige Totalsperrung der Kreuzung am Gewerbegebiet entsprach nicht der Absprache, ärgerte sich der Ortsvorsteher. Ein ähnliches Lied davon singen können auch Nonnendorfs Einwohner, deren Kreuzung statt versprochener drei Tage eine ganze Woche unpassierbar war.

Für die zeitlichen Änderungen im Bauablauf aufgrund von Technikpannen hat Bürgermeister Matthias Wäsche (parteilos) Verständnis. Aufgrund der Hitze versagte in Nonnendorf beispielsweise ein Fertiger. Ein Lieferfahrzeug blieb so lange im Stau stecken, dass der geladene Asphalt dann nicht mehr verwendbar war.

Bürgermeister will nicht auf den Kosten sitzen bleiben

Schockiert ist der Bürgeremeister vor allem vom Zustand einiger Straßen und Wege, die als Umleitung genutzt wurden und darunter so stark gelitten haben, dass seiner Meinung nach dringend etwas getan werden muss. „Auf keinen Fall bin ich damit einverstanden, dass wir als Gemeinde auf den Kosten sitzen bleiben“, sagte Wäsche und nannte als Beispiel die einspurige Ortsverbindung zwischen Reins- und Gräfendorf. Obwohl für den Lkw-Verkehr gänzlich gesperrt, wurde die Strecke von Fahrzeugen jeder Größe ausgiebig genutzt. Das Ergebnis sind zerfahrene Bankette, die nun eine Unfallgefahr darstellen.

Einzelfallprüfung empfohlen

Ein Anspruch auf Wiederherstellung bestehe nur bei ausgewiesenen Umleitungsstrecken, was hier nicht der Fall ist, heißt es in einer ersten Stellungnahme des Landesbetriebes Straßenwesen (LS), der auf die Möglichkeit der Einzelfallprüfung verweist. „Bei Vorliegen einer plausiblen Begründung werde der Landesbetrieb seine Hilfe nicht verweigern“, so der LS.

Von Uwe Klemens

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