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Ärger über Fahrzeuglärm in der Jüterboger Straße

Luckenwalde Ärger über Fahrzeuglärm in der Jüterboger Straße

Laut Stadt hat sich das Verkehrsaufkommen in der Jüterboger Straße seit der neuen Ortsumgehung der B 101 etwa halbiert. Die Anwohner haben ein anderes Empfinden. Sie fühlen sich vom Lärm gestört.

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Anwohner ärgern sich über den Lkw-Verkehr und den Fahrzeuglärm.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Seit die Luckenwalder Ortsumfahrung Süd der B101 Ende 2013 fertiggestellt wurde und die innerstädtische Bundesstraße heruntergestuft ist, sollte der Verkehr innerhalb der Stadt eigentlich spürbar nachlassen, insbesondere der Lkw-Verkehr. Doch Anwohner aus der Jüterboger Straße haben andere Erfahrungen gemacht.

„Im Gegenteil“, sagte Frank Elsholz am MAZ-Lesertelefon, „nach unserer Wahrnehmung hat der Verkehr sogar noch zugenommen.“ Vornehmlich Lkw würden nach wie vor durch die Jüterboger Straße donnern. „Das ist eine große Lärmbelastung und als Fußgänger kommt man manchmal kaum über die Straße“, so Frank Elsholz. Er und sein Nachbar hatten erst jüngst selbst eine Verkehrszählung vorgenommen: Innerhalb von 45 Minuten passierten 230 Pkw, 15 Lkw und 15 Motorräder die Straße. „Kann man da Abhilfe schaffen?“, wollte Elsholz wissen.

Stadt sieht keinen Handlungsbedarf

Das städtische Straßenamt sieht keinen Handlungsbedarf. „Die Wahrnehmung des Anwohners ist subjektiv und kann von Amts wegen nicht bestätigt werden“, teilt Abteilungsleiter Dirk Ullrich mit. Der Kleinpflasterbelag der Jüterboger Straße sei mit eine Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht überzogen worden. „Allein dadurch kam es zu einer erheblichen Lärmreduzierung“, so Ullrich.

Frequenz und Durchschnittsgeschwindigkeit gesunken

Mit der Fertigstellung der Ortsumgehung sei die Verkehrsbelastung durch den Durchgangsverkehr von 7500 Fahrzeugen pro Tag auf 3250 zurückgegangen. Der Schwerlastverkehr sank von 640 auf 100 Fahrzeuge täglich. In der Beelitzer Straße liege die Verkehrsbelastung bei 15 000 Fahrzeugen pro Tag. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sei um zehn km/h auf 46 km/h gesunken.

„Der innerstädtische und der sogenannte Zielverkehr sind nicht zu beeinflussen“, so Ullrich, die Anwohner bestimmen individuell ihr Verkehrsverhalten. Die Zinnaer und die Jüterboger Straße gehörten zum Hauptverkehrsstraßennetz. Dafür sei keine Geschwindigkeitsreduzierung auf unter 50 km/h vorgesehen.

Von Elinor Wenke

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