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Teltow-Fläming Ärger über Halteverbot vor Feuerwache
Lokales Teltow-Fläming Ärger über Halteverbot vor Feuerwache
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11:55 19.11.2016
Noch sind die neuen Halteverbotsschilder an der neuen Feuerwache verhüllt. Bald werden sie aber enthüllt. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Weitere Halte- und Parkverbote soll es bald in der Dessauer Straße geben, um den Feuerwehrfahrzeugen möglichst freie Fahrt zu gewähren. Doch auf diese Ankündigung reagierten einige Stadtverordnete ziemlich sauer, als sie darüber in der Pelikan-Post, dem vom Rathaus herausgegebenen Luckenwalder Stadtblatt, lasen. Schließlich sind sie darüber vorher nicht informiert, geschweige denn dazu befragt worden.

Bürgermeisterin: „Organisationsversagen.“

Als „Organisationsversagen“ ihres Hauses bezeichnete Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) das vorschnelle Vorgehen der Stadtverwaltung. Diese hatte die Bekanntmachung zu früh ins Blatt gesetzt. Schließlich, so beteuerte auch Ingo Reinelt, Amtsleiter für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung, sollte dies vorher dem Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt werden bevor es veröffentlicht wird.

Die neue Feuerwache in Luckenwalde ist kurz vor der Eröffnung. Quelle: Hartmut F. Reck

Das ändert aber nichts an der verkehrsrechtlichen Notwendigkeit, die Dessauer Straße für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr freizuhalten. Ende nächster Woche wird die Wehr mit dem gesamten Fuhrpark in das neue Gebäude an eben dieser Straße einziehen.

Einsatzfahrzeuge brauchen Platz

Das wird erwartungsgemäß Folgen für die Anwohner haben: erhöhtes Verkehrsaufkommen auch während der Nacht, womöglich Alarmsignale und allgemeine Betriebsamkeit. Womit sie aber nicht gerechnet hatten, ist, dass ihnen nun noch mehr Park- und Halteflächen entlang der Dessauer Straße genommen werden. So wird künftig auf der Seite der Feuerwehr zwischen der Wache und der Brandenburger Straße ein absolutes Halteverbot gelten. Und gegenüber darf nur noch kurz gehalten, aber nicht mehr dauerhaft geparkt werden.

Insgesamt seien damit, so Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann, nunmehr 44 Stellflächen weggefallen, also einschließlich derjenigen an der Brandenburger Straße, die dem Fahrradstreifen weichen mussten. Um hier zumindest einen teilweisen Ausgleich zu schaffen, will die Stadt die Brachfläche zwischen dem Hermann-Henschel-Weg und der Brandenburger Straße vom eigenen Bauhof beräumen lassen und als temporären Parkplatz zur Verfügung stellen, auf dem etwa 30 Autos Platz hätten.

Privatgrundstück – aber keine Kontrolle

Ob daraus dann später mal ein regulärer Parkplatz wird, hänge davon ab, ob der Bedarf tatsächlich da ist und ob die Parkfläche überhaupt angenommen werde. Das Areal werde als „Privatgrundstück – Parken auf eigene Gefahr“ ausgeschildert. „Es wird keinen Kontrolleur geben“, sagte die Bürgermeisterin, „jeder kann den Parkplatz nutzen.“

Zur Entspannung der Parkplatzsituation im Bahnhofsumfeld sind weitere Stellflächen und Parkmöglichkeiten im Bereich Käthe-Kollwitz-Straße in Planung.

Von Hartmut F. Reck

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