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AfD putzt Trebbiner Bahnhofsumfeld

Stadtbild AfD putzt Trebbiner Bahnhofsumfeld

Der Trebbiner Ortsverband der Alternative für Deutschland (AfD) will seinen Beitrag zu einem schöneren Stadtbild leisten. Für das rückwärtige Bahnhofsumfeld in Stadteigentum wurde die Patenschaft übernommen und eine erste Putzaktion gestartet.

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Mitglieder des AfD-Ortsverbands Trebbin bei der Putzaktion.

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. Pendlern, die den Trebbiner Bahnhof regelmäßig nutzen, dürfte aufgefallen sein, dass sich der rückwärtige Bereich von der Industriestraße aus jetzt ordentlicher und aufgeräumter präsentiert. Der Trebbiner Ortsverband der Alternative für Deutschland (AfD) unter Leitung seines Vorsitzenden Dietmar Ertel hat dort eine mehrstündige Putzaktion gestartet. Und die soll keine Eintagsfliege sein. „Wir haben in Absprache mit der Stadt eine Teilpatenschaft über diese Fläche übernommen“, sagte Ertel, „und verpflichten uns, das Stück dauerhaft in Ordnung zu halten.“

Die Mitglieder des noch jungen AfD-Ortsverbandes wollen ihren Beitrag für ein schöneres Stadtbild leisten. „Wir leben schließlich alle in der Region und wollen auch Verantwortung tragen“, sagte Dietmar Ertel, „und die Stadt selbst schafft nicht alles.“

Das Unkraut stand fast meterhoch

Ursprünglich wollten die AfDler den Stadtpark oder ein Denkmal auf Vordermann bringen, doch die Verwaltung hatte andere Vorstellungen. „Während der Bahnhof an der vorderen Seite schon sehr passabel aussieht und vom Verein ,TuT’ in Ordnung gehalten wird, ist der rückwärtige Bereich als Eingangstor der Stadt ein Schandfleck“, sagte Ertel. Das Areal befindet sich im Eigentum der Stadt. Das Unkraut stand fast meterhoch, Fahrradständer, Wege, Gitterzaun und Parkplätze waren zum Teil vom Gestrüpp zugewachsen, Pflanzrabatten kaum noch zu erkennen. Auch Unrat und Scherben verschandelten den Weg zu den Bahnsteigen.

Zehn der 20 AfD-Mitglieder legten in einer ersten Aktion Hand an. Sie hatten sich mit Schippe, Eimer, Besen, Harke, Gartenschere und Rasentrimmer ausgestattet, um dem ungepflegten Dickicht zu Leibe zu rücken. Der Bauhof der Stadt hatte einen Hänger zur Verfügung gestellt und holte den Grünschnitt und Abfall auch wieder ab.

Für die Gemeinschaft und im eigenen Interesse

Hans-Jürgen Ott aus Klein Schulzendorf half für die Gemeinschaft und im eigenen Interesse. „Ich pendele zur Arbeit nach Berlin und komme fast jeden Tag mit dem Fahrrad zum Trebbiner Bahnhof“, berichtete er. „Am Fahrradständer muss ich immer erst das Gestrüpp wegdrücken, um das Rad anzuschließen“, ergänzte er. Auch die Parkplätze seien zugewachsen und die Ausfahrt nicht gut zu erkennen.

Die einzige Frau im Bunde war Alexia Kadzik aus Trebbin. Die körperliche Anstrengung machte ihr nichts aus und auch vor nassem Wetter ist ihr nicht bange. „Ich war drei Jahre lang als Postfrau auf dem Fahrrad unterwegs, da kann mich nichts mehr umhauen“, sagte sie.

Die meisten Zuggäste, die vorbeikamen, quittierten die Aufräumarbeiten mit Wohlwollen. Außerdem wurden von Bürgern im Vorfeld Naturalien gespendet. „So haben wir Grünpflanzen geschenkt bekommen, die wir hier in die Erde bringen. Eine Frau hat Dünger spendiert“, berichtete Ertel. Nach der „Grundreinigung“ soll das Paten-Areal zum Herbst erneut auf Vordermann gebracht werden.

Von Elinor Wenke

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