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Aktion saubere Stadt

Luckenwalde will sich fürs Jubiläumsjahr 2016 herausputzen Aktion saubere Stadt

Zum 800-jährigen Bestehen im Jahr 2016 will sich Luckenwalder sauberer und sicherer als bisher präsentieren. Die Stadtverordneten beschlossen die „Aktion saubere Stadt“

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Viele Bürger ärgern sich über Hundehaufen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Zur 800-Jahr-Feier im Jahr 2016 soll sich Luckenwalde sauberer und sicherer als bisher präsentieren. In Vorbereitung aufs Jubiläumsjahr beschlossen die Stadtverordneten jetzt mehrheitlich die „Aktion saubere Stadt“ und dafür die Erarbeitung eines Konzeptes. Den Antrag hatte die CDU/FDP-Fraktion eingebracht. Die geforderten elf Einzelaktionen wurden jedoch nicht Bestandteil des Beschlusses, sondern sollen künftig zunächst im Fachausschuss beraten werden.

So hatten die Christdemokraten nicht nur zehn zusätzliche Abfallbehälter und das Aufstellen von Hundekot-Tütenspendern gefordert, sondern auch Maßnahmen gegen Lärmbelästigung, die Einrichtung eines Servicetelefones und Wochenend-Streifen des Ordnungsamtes.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) unterstützt generell das gemeinsame Bemühen mit den Bürgern um eine saubere Stadt, hielt aber bei einzelnen Vorschlägen dagegen. Die Forderung nach Ordnungsamtspersonal an den Wochenenden sieht sie mit Unbehagen. „Unser Personal ist begrenzt und es steht die Frage, welche Effekte das bringen soll“, sagte die Bürgermeisterin und fragte: „Welche Verstöße gilt es an den Wochenenden zu ahnden, die es in der Woche nicht gibt?“ Außerdem fehle Personal, das am Wochenende im Einsatz ist, unter der Woche. Und Herzog-von der Heide stellte klar: „Weisungen zum Personaleinsatz zu erteilen, liegt nicht in der Zuständigkeit der Stadtverordneten.“ Sven Petke (CDU) entgegnete: „Parksünder fühlen sich an Wochenenden ermutigt, wenn sie wissen, dass eh keiner abstraft.“ Er ermunterte die Verwaltung, das Thema weniger passiv anzugehen. „Die Einwohner werden immer älter und mit zunehmendem Alter legen sie Wert auf eine saubere, sichere Stadt“, sagte er.

Die Forderung zur Bereitstellung von Hundekot-Beuteln nannte Herzog-von der Heide „unrealistisch“. „Im Nuthepark hatten wir 2007 den Versuch gestartet. In einem Halbjahr wurden 4000 Tüten verbraucht – für alles Mögliche, nur nicht für Hundekot“, sagte sie und hält den Vorschlag hinsichtlich der Tütenpflicht beim Gassi-Gehen eher für „kontraproduktiv“. Zusätzliche Abfallbehälter sollen hingegen aufgestellt werden. Auch hier hielt die CDU dagegen: „In anderen Städten funktionieren Tütenspender doch auch“, erklärte Nadine Walbrach, „sie sollen die Möglichkeit bieten, für das ordnungsgemäße Entsorgen eine neue Tüte zu ziehen.“

Auch dem Wunsch nach einem Servicetelefon zum Thema Sauberkeit erteilte die Rathauschefin zunächst eine Abfuhr: „Wir haben das Märker-Portal. Dort gingen seit 2011 insgesamt 975 Hinweise von Bürgern ein, davon 142 zu Müllecken und 116 zu Grünflächen und Spielplätzen“, sagte sie.

Von Elinor Wenke

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