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Teltow-Fläming Alarmknöpfe im Luckenwalder Rathaus
Lokales Teltow-Fläming Alarmknöpfe im Luckenwalder Rathaus
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18:05 09.04.2016
Das Luckenwalder Rathaus. Die Mitarbeiter wurden mit Alarmknöpfen ausgestattet. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Die Stadt Luckenwalde hat zahlreiche Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz mit Notrufknöpfen ausgestattet. Die Maßnahme sei Teil einer Sicherheitsstrategie, um die Stadtbediensteten im Fall einer Bedrohung oder Belästigung zu schützen, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) im Hauptausschuss. „Absolute Sicherheit wird man nicht garantieren können, wenn ein Haus für die Öffentlichkeit zugänglich ist“, sagte sie. Bundesweit hatte es immer wieder Vorfälle gegeben, bei denen Mitarbeiter in Behörden und öffentlichen Verwaltungen bedroht wurden.

Seminare zum Deeskalations-Training

Zunächst wurden den Luckenwalder Stadtbediensteten Deeskalationsseminare angeboten. „Darin wurden ihnen Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben, um in einer angespannten Situation vorbeugend zu wirken“, sagte Personalamtschefin Cornelia George. Die Teilnahme war freiwillig, die Resonanz enorm groß. Die Mitarbeiter konnten ihre Erfahrungen ohne Vorgesetzte austauschen. Im September wird es laut Cornelia George solche Schulungen in der Leitungsebene geben.

Alarm läuft bei Wachschutz und Polizei auf

Mit den Alarmknöpfen – ähnlich einem Notrufsystem für Pflegebedürftige oder Senioren – wurden zunächst die Abteilungen ausgestattet, die Sonnabendsprechzeiten anbieten, also die Einwohner-Meldestelle und das Standesamt. Weitere publikumsintensive Bereiche wurden nachgezogen.

„Die Resonanz war positiv. Mitarbeiter anderer Bereiche wollten auch solch einen Notrufknopf haben“, berichtete Cornelia George. Deshalb wurde und wird sukzessive nachgerüstet für alle, die dies wünschen.

Probealarm als Übung geplant

Der Alarmknopf befindet sich in einem kleinen Kästchen. Das System funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Wenn ein Mitarbeiter seinen Notknopf drückt, sehen zunächst alle anderen im System, wer in einer misslichen Lage ist und können ihm zur Hilfe kommen. „Wenn der Alarm nach einer bestimmten Zeit nicht abgeschaltet wird, läuft er beim Wachschutz und bei der Polizei auf“, sagte Cornelia George. Wenn alle Interessierten mit dem Notrufsystem ausgestattet sind, soll es einen Probealarm geben.

Von Elinor Wenke

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