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Alfons Zitterbacke im Luckenwalder Nuthepark

Defa-Filmgeschichte Alfons Zitterbacke im Luckenwalder Nuthepark

Der Defa-Film „Alfons Zitterbacke“ aus dem Jahr 1965 wurde teilweise auch in Luckenwalde gedreht und wird deshalb anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt unter freiem Himmel aufgeführt. Die Luckenwalder Szene dauert allerdings nur 28 Sekunden.

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Alfons Zitterbacke (l.) auf dem Großbildschirm im Nuthepark.

Luckenwalde. Statt Europameisterschafts-Fußball flimmerte am Dienstagvormittag „Alfons Zitterbacke“ über den Großbildschirm im Luckenwalder Nuthepark. Der Defa-Klassiker von 1965 gehört zu den Filmen, die teilweise in Luckenwalde gedreht wurden und anlässlich der 800-Jahr-Feier unter freiem Himmel aufgeführt werden. „Die komplette 800-Jahr-Projektgruppe und der Bauhof haben heute bei den Vorbereitungen geholfen“, sagte Amtsleiterin Christiane Kaiser. Es mussten zusätzlich Stühle rangeschleppt werden, denn rund 350 kleine Zuschauer von Kitas und Schulen aus Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal hatten sich eingefunden.

350 Kita- und Schulkinder sahen am Dienstagvormittag im Nuthepark „Alfons Zitterbacke“

350 Kita- und Schulkinder sahen am Dienstagvormittag im Nuthepark „Alfons Zitterbacke“.

Quelle: Elinor Wenke

„Ich habe das Buch zu Hause, meine Mutti liest mir daraus vor“, erzählte Lisa Kisser. Die Zehnjährige findet Alfons und seine Streiche „lustig“. Lea Große (10) hat das Buch bei ihren Großeltern gesehen. „Wir haben uns im Unterricht darauf vorbereitet und die Geschichte besprochen“, berichtete Lehrerin Martina Münchberg aus der Arndt-Grundschule. Zu den wenigen erwachsenen Zuschauern zählten Corinna Berger (44), ihre Mutter Monika Erpel und ihr Sohn Florian Berger. „Wir mussten das Buch in der Schule lesen“, erinnerte sich Corinna Berger, „und ich bin froh, dass ich Spätschicht habe und deshalb ins Freiluftkino kommen kann.“

Im Film, der zu großen Teilen in Jena gedreht wurde, steht Titelheld Alfons Zitterbacke auf Kriegsfuß mit seinem Namen. Den Älteren dürfte noch gut der Reim „Zitterbacke – Hühnerkacke“ in Erinnerung sein, mit dem er geärgert wurde. Zudem ist Alfons vom Pech verfolgt. Alles, was er anfängt, geht schief. In der Geisterbahn richtet er Chaos an; mit Tubenkost aus Senf und Zahnpasta verdirbt er sich den Magen. Mit Filmfreundin Micki besteht er Abenteuer.

Luckenwalder Szene dauert ganze 28 Sekunden

Auf die Luckenwalder Szene musste der Zuschauer bis zur 54. Minute warten. Sie spielt am Bahnhof und dauert gerade mal 28 Sekunden. Alfons und Micki sitzen auf der Treppe vor dem Bahnhof (heute Bibliothek) und schlachten ihr Sparschwein. Am Schalter in der Bahnhofshalle kaufen sie ein Ticket, weil sie nach Moskau wollen, um Kosmonauten zu werden.

Allen kleinen Zuschauern wurden zum Schluss noch Luckenwalder Jubiläumsbratwürste spendiert. Der Film ist nochmals am 22. Juni um 19 Uhr zu sehen.

Von Elinor Wenke

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