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Teltow-Fläming Alle Jahre wieder
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17:08 05.12.2018
Weihnachtsmann Gisbert Schulze Quelle: Hahn Margrit
Luckenwalde

 Gisbert Schulze hat als Weihnachtsmann schon so viel erlebt, dass er ein Buch darüber schreiben könnte. Seit Jahren ist er am 24. Dezember in Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal unterwegs, um Geschenke zu verteilen. Auch in diesem Jahr liegen die Aufträge für den Weihnachtsmann bereits dutzendfach vor. Ausgebucht ist er aber noch nicht. „Sechs bis acht kann ich noch annehmen“, sagt Gisbert Schulze.

Ohne Chauffeur läuft nichts

Im vergangenen Jahr hatte er 18 Aufträge. Das funktioniert nur, weil er einen Fahrer hat, der ihn überallhin chauffiert. „Ansonsten würde ich das nicht schaffen, wenn ich überall erst einen Parkplatz suchen müsste“, so Schulze. Für jede Familie plant er 15 bis 20 Minuten ein. Im vergangenen Jahr hatte eine Familie 13 Säcke voller Geschenke bereitgestellt, die er verteilen musste. Da kam er mit seinem Zeitplan ordentlich durcheinander. Denn eine Uhr trägt er als Weihnachtsmann nicht. Dafür hängt aber meist im Wohnzimmer eine Uhr, so dass er die Zeit im Auge hat.

Tür eingetreten

In diesem Jahr bietet er auch bei einer Familie wieder seine Weihnachtsmanndienste an, bei der vor einigen Jahren der Schlüssel abhanden gekommen war. Ausgerechnet hinter dieser Tür befanden sich die Geschenke, so dass letztendlich die Tür eingetreten werden musste, um diese dann auch verteilen zu können, erzählt Gisbert Schulze.

Mehr Stunden am 24. Dezember

Alle Termine unter einen Hut zu bringen, ist am Heiligabend für ihn das größte Problem, denn am liebsten würden ihn alle für den späten Nachmittag ordern. Jedes Jahr wünscht er sich deswegen, dass der Heiligabend doppelt so viele Stunden hätte.

Zwischen den einzelnen Terminen prägt er sich die Namen der nächsten Kinder ein, schaut welche Wünsche sie haben und was sonst zu beachten ist. Diese Informationen erhält er im Vorfeld telefonisch von den Eltern.

Immer unterwegs

Aber: wenn ihm der Job als Weihnachtsmann keinen Spaß machen würde, hätte der 73-Jährige schon längst aufgehört. Seinen ersten Auftritt als Weihnachtsmann hatte er als 15-Jähriger bei Nachbarskindern in Trebbin. Und so ist der Musiker und Unterhalter seit 58 Jahren immer zu Weihnachten unterwegs um Kindern eine Freude zu bereiten.

Gisbert der Weihnachtsmann

Bis er in sein Kostüm geschlüpft ist, dauert es nur wenige Minuten. Wenn er dann vor einem Haus aus dem Auto steigt und von anderen Kraftfahrern entdeckt wird, hupen die meisten. Allerdings wird er dank Kostüm und Rauschebart nicht als Gisbert Schulze erkannt – schließlich ist er dann auch der Weihnachtsmann.

Von Margrit Hahn

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