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Teltow-Fläming Alle unter einem Dach
Lokales Teltow-Fläming Alle unter einem Dach
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12:10 29.10.2016
Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (2. v. l.) überreicht Trebbins Vize- Bürgermeisterin Ina Schulze den Zuwendungsbescheid. Quelle: Margrit Hahn
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Lüdersdorf

„Das ist ja ein wunderschönes Gebäude“, stellte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Freitag in Lüdersdorf fest. Gemeint war der gelbe Klinkerbau, der zum großen Vereinshaus umgebaut werden soll. „Deshalb wollen wir es ja auch erhalten“, sagte Trebbins stellvertretende Bürgermeisterin Ina Schulze. Bisher sind die sieben Lüdersdorfer Vereine in drei verschiedenen Objekten untergebracht. Das soll sich mit dem Umbau der ehemaligen Gemeindeverwaltung, die sich in zentraler Ortslage befindet, ändern.

Vogelsänger kam nicht mit leeren Händen. Er überreichte Ina Schulze eine Finanzierungszusage für ein Haus der Vereine. „Ich hoffe, dass Geld ist schon überwiesen“, scherzte sie. Für den Umbau sind 64000 Euro veranschlagt. 48 000 Euro steuert das  Ministerium über Leader, das Förderprogramm für die Ländliche Entwicklung, aus EU- und Landesmitteln bei.

Viel Eigeninitiative

Wenn die Lüdersdorfer nicht so viel in Eigeninitiative leisten würden, könnte dieses Projekt kaum umgesetzt werden. Der Heimatverein hat bereits mit der Sanierung seines neuen Domizils begonnen. Dort, wo sich die Heimatfreunde jetzt noch treffen, sollen künftig die Sportler einziehen. „Wir haben 38 Aktive in allen Sparten hier in Lüdersdorf“, berichtete Uwe Heyer, Vorsitzender des Lüdersdorfer Heimatvereins. Stolz zeigte er dem Minister, was die Vereinsmitglieder schon geschafft haben. Allerdings gibt es noch einiges zu tun. Wie im ehemaligen Versammlungsraum: „Hier ist der Sanierungsbedarf nicht nur zu sehen, sondern förmlich zu riechen“, stellte Vogelsänger fest.

Für alle Generationen

Künftig sollen im Haus der Vereine generationsübergreifend Veranstaltungen und Vereinsabende stattfinden. Durch ein zentrales großes Vereinshaus erhalten alle Vereine die Möglichkeit, ihre Vereinstätigkeit in einem angemessenen Umfeld nachzugehen. „Wir wollen natürlich auch, dass die Vereine noch weiter zusammenwachsen“, sagte Ina Schulze. Die Gestaltung der Räume wird die unterschiedliche Nutzung berücksichtigen. Das Gebäude soll allen Generationen offen stehen und barrierefrei zugänglich sein. Wobei nicht nur die Dorfbewohner von dem Gebäude profitieren. Im Eingangsbereich wird es eine digitale Bürger- und Touristinformation geben, die über Sehenswürdigkeiten der Region und Veranstaltungen informiert.

Berndt Schütze, der am Freitag in seiner Funktion als Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) mit vor Ort war, forderte die Lüdersdorfer auf, sich im kommenden Jahr am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Ortsvorsteher Dietmar Ertel gab zu bedenken, dass Lüdersdorf nicht mit den Schönheiten von Blankensee mithalten könne. Doch Schütze räumt den Lüdersdorfern trotzdem gute Chancen ein, zumal es ja verschiedene Kategorien gibt. Mit ihrer emsigen Vereinsarbeit und den vielen engagierten Einwohnern sollten sie es zumindest versuchen.

Von Margrit Hahn

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