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Alltagsleben im Angucken

Sonderausstellung in Trebbin Alltagsleben im Angucken

Eine neue Sonderausstellung ist in der „Heimatstube“ in Trebbin zu sehen. Unter dem Titel „Trebbiner Raritäten“ sind Ausstellungsstücke aus Haus- und Landwirtschaft früherer Zeiten zu sehen. Das Besondere: Es handelt sich um Leihgaben von Bürgern.

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Monika Ochotzki (2.v.r.) gemeinsam mit den Organisatoren der Sonderausstellung und der „Security“ der Eröffnung, gestellt von der Zollwache Trebbin.

Quelle: Tobias Bärmann

Trebbin. Die Eröffnung der Sonderausstellung „Trebbiner Raritäten“ lockte am Samstagnachmittag viele Besucher in die Räume des örtlichen Heimatvereins. Der hatte aufgerufen, Objekte aus privatem Besitz leihweise zur Verfügung zu stellen, um sie im Rahmen einer Ausstellung einem breiten Publikum zu präsentieren. Zwar gibt es in der Heimatstube jedes Jahr drei bis vier Sonderausstellungen. Dass sich möglichst viele Trebbiner selbst mit eigenen Leihgaben beteiligen konnten, war jedoch ein Novum. Die Idee dazu kam von langjährigen Mitgliedern des Vereins, allen voran Burkhard Heinrich, Bärbel Bartl, Gudrun Giller und Sigrid Schlichting, die auch mit der gesamten Organisation betraut waren.

Ihrem Aufruf folgten etwa 20 Bürger aus Trebbin und Umgebung, deren Exponate die räumlichen Kapazitäten der Heimatstube dann auch arg strapazierten. Dennoch ist die Freude groß über kleine und große Raritäten, hauptsächlich aus den Bereichen Hauswirtschaft und Handwerk. „Der regionale Bezug der Exponate ist uns überaus wichtig“, sagte Monika Ochotzki, Vorsitzende des Trebbiner Heimatvereins. Schließlich gehe es darum, der Jugend zu zeigen, wie man hier gelebt habe. Älteren Besuchern sei bei einem Rundgang oft wichtig, Aspekte der eigenen Lebensgeschichte wiederzuerkennen, so Monika Ochotzki in ihrer Eröffnungsrede.

Ausgestellt sind auch einige historische Schriftstücke wie zum Beispiel das Klassenbuch der landwirtschaftlichen Schule Trebbin aus den Jahren 1920 bis 1943, eine Leihgabe von Joachim Ludewigs aus Wiesenhagen. Von Karl-Heinz Boßdorf stammt zudem ein Gästebuch des Waldrestaurant Priedel aus dem Jahr 1913.

Immer an den Wochenenden können Interessierte noch bis April die „Trebbiner Raritäten“ besichtigen.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Von Tobias Bärmann

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