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Teltow-Fläming Als das Tatra-Gebirge zu den Alpen wurde
Lokales Teltow-Fläming Als das Tatra-Gebirge zu den Alpen wurde
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00:17 05.10.2017
Wolfgang Winkler (l.) und Jaecki Schwarz berichten in Altes Lager launig aus ihrem beruflichen Miteinander. Quelle: Stefanie Domin
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Altes Lager

Einen Ermittlungsauftrag gibt es für Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler am Samstagabend im „Haus“ in Altes Lager nicht. Und das, obwohl die aus dem „Polizeiruf 110“ als Schmücke und Schneider bekannten Fernsehkommissare auf eine Aufklärungsquote von 100 Prozent blicken. Nach 17 Jahren Mörderjagd sind sich die beiden Schauspielkollegen jedoch in einem einig: „Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“

So lautet denn auch der Titel ihrer unterhaltsamen und humorvollen Reise in die gemeinsame filmische Vergangenheit. Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler standen mit insgesamt 50 Fällen für den „Polizeiruf 110“ vor der Kamera. Wie alles begann, erfährt das Publikum auf amüsante Weise aus vorgetragenen Textpassagen des gleichnamigen Buches „Herbert & Herbert: Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“. „Ich erinnere mich noch, als Wolfgang das Kostüm des Kontaktbereichsbeamten schmückte“, scherzt Jaecki Schwarz. Die beiden verbindet nicht nur die Liebe zur Schauspielkunst. Ihre Wege kreuzten sich am Theater in Magdeburg oder Leipzig und in Berlin am Deutschen Theater. „In sämtlichen Synchronstudios liefen wir uns über den Weg. Die DDR war ja ein kleines Land“, resümiert Schwarz.

Bekanntschaft seit „Ich war neunzehn“

„Eigentlich kennen wir uns seit Konrad Wolfs Film ,Ich war neunzehn’ und das sind 50 Jahre“, fasste Schwarz zusammen. Damals verwandelte man Halle für den Filmdreh mit Coca-Cola-Schirmen in eine westdeutsche Kleinstadt, oder das Tatra-Gebirge wurde zu den Alpen. 1995 entschied der mdr, die Kommissare im Polizeiruf neu zu besetzen. Jaecki Schwarz bekam die erste Rolle. Alle möglichen Namen für den zweiten Kommissar waren im Gespräch, und Wolfgang Winkler erfuhr erst zwei Wochen vor Drehbeginn von seiner neuen Aufgabe. „Ja, du hast mir viel zu verdanken, sogar deine Frau und den passenden Verlobungsring habe ich dir ausgesucht“, entgegnet Jaecki Schwarz humorvoll seinem Kollegen.

Vergnügt verfolgen die 80 Gäste im ausverkauften Atelier des Hauses die Mischung aus Lesung und Dialog der beiden Künstler. Kurz vor der Pause freuen sich Katja Dobbert und Wolfgang Treschok über den Gewinn des signierten Buches bei einem kleinen Ratespiel zum „Polizeiruf 110“. Die 23-jährige Katja Dobbert ist extra aus Berlin angereist, um die beiden live zu erleben. Nachdem die Schauspielkollegen noch die Rolle der „Glücksfee“ für die Verlosung von Kartoffel-Preisen zum Abschluss spielen dürfen, bedankt sich Hauptamtsleiterin Andrea Schütze herzlich bei ihnen. „Das Kartoffel-Kabarett gibt es jetzt seit mehr als zehn Jahren und ich freue mich, dass wir uns für diesen Abend entschieden haben“, so Andrea Schütze.

Von Stefanie Domin

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