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Altbau macht Platz für ein neues Haus

Klausdorf Altbau macht Platz für ein neues Haus

Abriss statt Sanierung. Dieses Schicksal ereilte das alte Ziegeleiarbeiterhaus in der Klausdorfer Bahnhofstraße 17. Eigentlich sollte es für rund 800 000 Euro saniert werden. Aber dann stellte sich heraus, dass ein neues Dach gedeckt werden müsste und die Sanierung des Kellers Unsummen verschlingen würde. Deshalb entschied man sich für einen Neubau.

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So sah das ursprünglich für eine 800 000 Euro teure Sanierung vorgesehene Wohnhaus an der Klausdorfer Bahnhofstraße 17 aus.

Quelle: Frank Pechhold

Klausdorf. Eigentlich sollte das alte Mehrfamilienhaus in der Klausdorfer Bahnhofstraße 17 für rund 800 000 Euro saniert werden. Weil aber die Bausubstanz zu schlecht war, entschloss sich die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee (WVaM) dazu, das Gebäude abzureißen und cirka 1,1 Millionen Euro in ein Reihenhaus mit acht neuen Wohnungen zu investieren.

„Für die Sanierung schien schon alles in Sack und Tüten zu sein“, sagt WVaM-Geschäftsführerin Ilona Friedland. Aber dann stellten Gutachter und Architekt fest, dass das Dach abgerissen werden müsste und die Sanierung des Kellers Unsummen verschlingen würde. „Aus diesen Gründen haben wir uns dafür entschieden, das Haus abzureißen und durch einen Neubau mit 498 Quadratmetern Wohnfläche zu ersetzen“, so Friedland.

Nachdem die Kreisdenkmalbehörde im Frühjahr davon Abstand nahm, das ehemalige Ziegeleiarbeiterhaus unter Schutz zu stellen, wurde der im Juni erfolgte, 55 000 Euro teure Abriss beauftragt.

Voraussichtlich im September wird die WVaM über die Mittelbrandenburgische Sparkasse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Antrag auf Fördermittel stellen. „Ohne Fördermittel ist das Projekt nicht finanzierbar. Da könnten wir keine Kaltmiete von sechs Euro pro Quadratmeter nehmen“, so Ilona Friedland. Geplant ist ein so genanntes Energieeffiziens-Reihenhaus 55 in Flachbauweise mit jeweils vier barrierefreien Zwei- beziehungsweise Drei-Raum-Wohnungen, Terrassen, Fahrzeugstellplätzen und Zentralheizung. Die KfW kann jede der acht Wohnung mit einem günstigen Kredit in Höhe von 100 000 Euro fördern. Die fehlenden 300 000 Euro stellt die WVaM aus Eigenmitteln zur Verfügung.

Der Bauantrag soll im Herbst gestellt werden. Wenn alles gut läuft, können die Arbeiten im Frühjahr 2017 beginnen. Gut ein halbes Jahr später sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. „Bei uns liegen bereits zwei Anmeldung vor“, sagt Ilona Friedland. Das sei für sie ein Beleg dafür, wie groß der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen für junge Leute und rollstuhlgerechten Unterkünften in der Gemeinde ist.

Von Frank Pechhold

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