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Trebbin Alte Idee unter einem Dach

Der Trebbiner Heimatverein ist umgezogen und wird sein neues Domizil am 29. April mit einer Ausstellung zum 15-jährigen Jubiläum einweihen.

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Christa Seidler, Marita Spahn und Monika Ochotzki (v.l.) vom Trebbiner Heimatverein haben bis zur Eröffnung noch zu tun .

Quelle: Margrit Hahn

Trebbin. Die Mitglieder des Trebbiner Heimatvereins sind froh: Das Meiste ist geschafft. Die vergangenen Wochen waren sehr arbeitsintensiv. In jeder freien Minute wurde gewerkelt und die Ausstellungsstücke vom alten ins neue Domizil geschleppt. Die Räume sind zwar im selben Gebäude, trotzdem bedeutet ein Umzug viel Arbeit.

Am 22. Dezember teilte Bürgermeister Thomas Berger (CDU) mit, dass der Verein umziehen kann. Dann musste alles schnell gehen, denn anfangs sollten die alten Räume gleich an einen Futtermittelhändler vermietet werden. Also war Eile geboten. Es mussten Wände verputzt und gemalert werden. Neue Lampen wurden angebracht und Schränke gerückt. „Doch das Schwierigste war, die unterschiedlichen Ideen der Vereinsmitglieder unter einen Hut zu bekommen“, berichtet Vereinsvorsitzende Monika Ochotzki. Inzwischen wurden die Schränke und Vitrinen mehrmals umgestellt. „Wir wollen auch noch eine Clauert-Ecke einrichten“, stellt die Chefin in Aussicht.

Schon seit Jahren suchte der Verein nach neuen Räumen, denn die alten waren einfach zu klein geworden. Etliche Ausstellungsstücke konnten nicht gezeigt werden und lagerten auf dem Dachboden. Dazu gehörte auch eine Ritterrüstung, die Vereinsmitglied Hans-Georg Münchow vor Jahren zur Verfügung gestellt hatte. Diese soll jetzt aufpoliert und in der ständigen Ausstellung zu sehen sein.

Monika Ochotzki und ihre Stellvertreterin Christa Seidler waren dieser Tage auf dem Dachboden im alten Domizil, um zu schauen, was dort noch lagert und unbedingt entstaubt und ausgestellt werden soll. Im neuen Domizil stehen jetzt vier Ausstellungsräume zur Verfügung. Neben dem Eingangsraum, der auch für regelmäßige Sonderausstellungen genutzt werden soll, gibt es einen Handwerkerraum mit einer Schusterecke. Die Utensilien stammen vom Trebbiner Schuster Ziegener, der einst in der Fischerstraße tätig war. Ein weiterer Raum ist sozusagen die gute Stube mit Wohnzimmerschrank, Tisch und Stühlen sowie einer kleinen Küchenzeile und Badzubehör. Der vierte Raum wird als Vereinzimmer und Ausstellungsraum genutzt

Monika Ochotzki erinnert sich gut daran, wie sie vor 15 Jahren die Idee hatte, einen Heimatverein zu gründen. Der Trebbiner Willi Zühlke, der zu den Gründungsmitgliedern gehört und jetzt Ehrenmitglied ist, wies sie immer wieder darauf hin. Noch während Monika Ochotzki mit Bürgermeister Thomas Berger über Räumlichkeiten sprach, hatte Willi Zühlke einen Teil seiner häuslichen Sammlung auf einen Wagen geladen und stand damit vor der Tür der Heimatstube. „Ohne ihn würde es die meisten Stücke nicht geben“, sagt die 74-jährige.

Das neue Domizil wird am 29. April um 14 Uhr anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Heimatvereins mit einer Ausstellung und einer kleinen Feier eröffnet.

Von Margrit Hahn

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