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Alter Baumarkt wird Lackierzentrum

Ludwigsfelde Alter Baumarkt wird Lackierzentrum

Neue Töne aus alter Veranstaltungsstätte: Die Berliner Firma Autozentrum EHH braucht mehr Platz, ihr Betriebsgelände an der Großbeerenstraße in Marienfelde platzt aus allen Nähten. Nun baut sie ihr neues Lackier- und Karosseriezentrum in Ludwigsfelde für 5,6 Millionen Euro, dort, wo in einem ehemaligen Baumarkt Jahre lang Technoparties gefeiert wurden.

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Hasan Eren (r.), Chef des Berliner Autozentrums EHH, baut in Ludwigsfelde ein Karosserie- und Lackierzentrum, Anfang 2018 soll es öffnen.

Quelle: Foto: Abromeit

Ludwigsfelde. Aus dem alten Baumarkt am Ostverbinder in Ludwigsfelde kommen künftig andere Töne: Nach der Baumarktschließung wurden die Hallen als urige Veranstaltungsstätte genutzt, jetzt werden sie für 5,6 Millionen Euro umgebaut. Dort, wo einige Jahre lang der Coconut Beatclub Nächte mit Techno- und Elektromusik etabliert hatte, werden künftig Autokarossen auf Vordermann gebracht.

Investor ist das Berliner Unternehmen Autozentrum EHH. Es hat seinen Sitz an der Großbeerenstraße und kaufte 2016 das 11 000 Quadratmeter große Areal in Ludwigsfelde dazu, knapp die Hälfte davon ist überdacht. „In Marienfelde sind wir an die Grenzen unseres Betriebsgeländes gestoßen, deshalb brauchten wir was Größeres“, so EHH-Personal- und Marketingmanager Michael Tywuschik. Nach seinen Worten soll es „von der Ausstattung her und mit seiner Infrastruktur das modernste Karosseriezentrum der Region Berlin-Brandenburg“ werden. Dazu gehörten neben 24 Hebebühnen auch eine sogenannte Füller-Kabine und eine große doppelte Lackierkabine mit einem Farbmischroboter. „Auch in den Lackierkabinen arbeiten wir mit einer Hebebühne“, erklärt Tywuschik.

„Wir können ganze Fahrzeugflotten bedienen“

Lackiert und instandgesetzt werden sollen sowohl Karossen von Pkws als auch von Transportern bis zu 7,5 Tonnen, sowohl von privaten Kunden als auch von Firmen. Der Bedarf für ein weiteres Lackier- und Karosseriezentrum in Ludwigsfelde sei in der Region ohne Frage vorhanden, erklärt der Manager. Man habe sich für den neuen Standort vor allem mit Blick auf den Flughafenausbau entschieden und der Perspektive, von Kunden ganze Fahrzeugflotten lackieren und instandsetzen zu können. Und der Marketingmann sagt: „In vielen Gesprächen mit Geschäftspartnern haben wir den Wunsch nach einem zuverlässigen und mit hohen Kapazitäten ausgestatteten Partner gehört, der mindestens 35 bis 50 Fahrzeuge aller Marken an einem Standort fertigstellen kann“, so Tywuschik. Den zeitlichen Druck von Seiten der Geschäftspartner sieht er als Vorteil und bekräftigt: „Wir können die ganze Fahrzeugflotte in allen Bereichen bedienen.“ Bereits zum Jahresende will das Unternehmen in Ludwigsfelde loslegen. „Mit 30 bis 40 Leuten fangen wir an. Später werden wir aber mindestens 70 Leute brauchen“, sagt Firmenchef Hasan Eren. Er leitet den 1986 gegründeten Meisterbetrieb als Inhaber-geführtes Familienunternehmen, wie er sagt.

Von Jutta Abromeit

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