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Alternatives Betreuungsangebot für Grundschüler

Luckenwalde Alternatives Betreuungsangebot für Grundschüler

Neben der herkömmlichen Hortbetreuung soll es zum neuen Schuljahr in Luckenwalde ein zusätzliches alternatives Betreuungsangebot für Dritt- und Viertklässler in der Poststraße 20 geben. Die Volkssolidarität und das DRK sind als Anbieter im Rennen.

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Vertreter des städtischen Bildungsausschusses beim Probesitzen auf kleinen Stühlen im derzeitigen Hort in der Poststraße.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Bis zum neuen Schuljahr will die Stadt Luckenwalde für Grundschüler ein zusätzliches alternatives Betreuungsangebot zur herkömmlichen Hortbetreuung schaffen. Es soll sich vor allem an Schüler der 3. und 4. Klassen richten und im Hintergebäude der Poststraße 20 untergebracht werden. Der Bildungsausschuss und der Finanzausschuss der Stadtverordneten stimmten dem Ansinnen der Verwaltung zu.

Derzeit ist in dem sanierten Gebäude in der Poststraße eine Filiale des Hortes „Burg“ für die älteren Hortkinder untergebracht. Der Standort verfügt über 95 Plätze und ist zurzeit nur mit 31 Hortkindern belegt. Es gibt also freie Kapazitäten, die vor allem Kindern der Arndt-Grundschule und der Ebert-Grundschule zugute kommen sollen. Das alternative Angebot soll dem Bedürfnis älterer Kinder nach mehr Selbstständigkeit Rechnung tragen. Die Leitungen der Horte „Burg“ und „Regenbogen“ schätzen ein, dass es bei den Acht- bis Zehnjährigen durchaus Nachfrage nach solchen Angeboten gibt.

Volkssolidarität und DRK sind im Rennen

Die Volkssolidarität als Träger der Kita Burg sowie das DRK mit seinem Konzept „Juniorclub“ sind als Anbieter derzeit im Rennen. Sie stellten im städtischen Bildungsausschuss ihre Ideen und Konzepte vor. Das DRK hat mit seinem Juniorclub „30 Freunde“ in der Ludwig-Jahn-Straße bereits gute Erfahrungen gesammelt. Der Club fängt vor allem „Schlüsselkinder“ oder „Lückekinder“ auf, die nicht regelmäßig einen Hort besuchen, aber Zeit nach dem Unterricht überbrücken möchten. Neben der Hausaufgabenhilfe gibt es flexible Freizeitangebote. Die Volkssolidarität bietet neben der Hausaufgabenbetreuung auch Veranstaltungen, Workshops und Projekte, aber auch Rückzugsmöglichkeiten an. Eine Entscheidung über den künftigen Träger wird für die nächste Stadtverordnetensitzung angestrebt.

Die Stadt erhofft sich einen weiteren Nebeneffekt: Wenn Arndt-Grundschüler der 3. und 4. Klassen das Alternativangebot nutzen, werden Kapazitäten im Hort „Regenbogen“ für die 1. und 2. Klassen frei. Der Hort mit 125 Plätzen ist derzeit gut ausgelastet.

Keine Verträge und keine Elternbeiträge

„Es ist ein Experiment“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD), „der Trend zeigt, dass die Zahl der Dritt- und Viertklässler im Hort abbröckelt.“ Sie würden sich oft für den Hort zu „alt“ fühlen und eine offenere Betreuungsform bevorzugen.

Für die Nutzung eines alternativen Angebotes werden keine Verträge abgeschlossen und dürfen keine Elternbeiträge erhoben werden. Stattdessen kann ein Pauschalbetrag für Material- oder Veranstaltungskosten gefordert werden. Land und Landkreis bezuschussen das pädagogische Personal; für die Stadt entstünden jährliche Mehrkosten von 18 000 Euro.

Von Elinor Wenke

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