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Am Frauentor ist ab sofort Sackgasse

Bauarbeiten in Jüterbogs Altstadt Am Frauentor ist ab sofort Sackgasse

Daran werden sich etliche Autofahrer in Jüterbog erst mal gewöhnen müssen: In die Straße Am Frauentor kann in den kommenden Wochen nicht mehr wie gewohnt vom Wursthof aus eingebogen werden. Stattdessen wird die Straße Am Frauentor in eine Sackgasse umgewandelt werden, die man von beiden Seiten aus befahren kann.

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Andreas Bogatzki (l.) und Jens Helbig haben die Trinkwasserleitung freigelegt – dabei fanden sie auch eine alte Vase.

Quelle: Anne -Kathrin Fischer

Jüterbog. Bei den derzeitigen Temperaturen ist Jens Helbig rundum zufrieden. „15 Grad sind für uns ideal“, sagt der 39 Jahre alte Bauarbeiter aus Saalow, der mit seinem Kollegen Andreas Bogatzki dabei ist, in der Straße Wursthof die Trinkwasserleitung freizulegen. In den kommenden drei Wochen werden die Bauarbeiter dann rund 40 Meter lange Trink- und Schmutzwasserleitungen verlegen.

„Der Untergrund ist schwierig, da ist ein Haufen Beton“, erklärt Helbig. Die sogenannte Tragschicht, auf der die Fahrbahn gebaut ist, musste mit viel Beton stabillisiert werden, da es sich um einen eher schwammigen Untergrund handelt. Für den Bauarbeiter jedoch kein Problem – es ist nicht die erste Baustelle, die der Mitarbeiter einer Zossener Baufirma in Jüterbog betreut.

Die Arbeiten wurden vom Wasser- und Abwasserzweckverband Jüterbog-Fläming (WAZ) in Auftrag gegeben. „Im Frauenhof muss ein Flurstück erschlossen werden“, erklärt Falk Kubitza, technischer Mitarbeiter des Verbandes. Das heißt, dass ein Grundstück ans Trinkwasser- sowie Schmutzwassernetz angeschlossen werden soll. Dazu werden ein Übergabeschacht gebaut und eine Trinkwasserleitung auf dem Grundstück verlegt.

Baustelle in der Straße Wursthof in Jüterbog

Baustelle in der Straße Wursthof in Jüterbog.

Quelle: Anne-Kathrin Fischer

Am Dienstag konnten Autos noch vom Wursthof aus in die Straße Am Frauentor einbiegen, doch nun ist die Einfahrt nicht mehr möglich. Autofahrer müssen die Einfahrt am Bleichhag nehmen. Die eigentliche Einbahnstraße Am Frauentor kann dann in beide Richtungen bis zur Baustelle befahren werden.

Bereits seit Montag ist der Busverkehr unterbrochen. Eine Ersatzhaltestelle wurde in der Großen Straße in Höhe der Sparkasse eingerichtet. „Wir hoffen auf das Verständnis der Bürger“, sagt Kubitza, „es muss ja nun mal gemacht werden.“

Ähnliche Bauvorhaben in der Innenstadt hat der WAZ in nächster Zeit nicht vorgesehen. Lediglich am Pumpwerk im Grünaer Weg soll demnächst einer der Schmutzwasserbehälter saniert werden. „Natürlich kann es immer mal einen Kanaleinbruch oder einen Rohrbruch geben“, sagt Kubitza über die latente Havariegefahr.

Von Montag bis Freitag werden die Bauleute Helbig und Bogatzki sich nun täglich der Leitungsverlegung widmen. Dabei haben sie bereits eine Überraschung erlebt: Am zweiten Tag stießen sie – zur Freude eines Archäologen – auf eine alte Vase. Bleibt für die Jüterboger nur zu hoffen, dass sich dadurch die Bauarbeiten im Wursthof nicht verzögern.

Von Anne-Kathrin Fischer

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