Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Am Montag soll’s endlich losgehen
Lokales Teltow-Fläming Am Montag soll’s endlich losgehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:22 14.07.2015
Mit Hilfe dieser Zäune wurden Zauneidechsen auf der B101-Baustelle eingefangen. Inzwischen sind die meisten Zäune abgebaut. Quelle: Hartmut F. Reck
Anzeige
Thyrow

Reichlich genervt zeigen sich die Autofahrer, die zwischen Thyrow und Siethen an der Baustelle der B101-Ortsumfahrung Thyrow entlang fahren. Seit dem ersten Spatenstich vor sechs Wochen hat sich dort nichts getan. Jedenfalls nichts Sichtbares. Das Einzige, was dort geschehen sei, sagt der Trebbiner CDU-Stadtverordnete René Haase, sei die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit. Und geblitzt habe die Polizei dort auch schon fleißig.

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) konnte bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung die Ungeduld der Autofahrer dämpfen. Nach seinen Informationen würden die Arbeiten am Montag definitiv beginnen.

Das bestätigte am Freitag auf Nachfrage der MAZ auch die Pressestelle der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft), die dieses Projekt durchführt. Damit dürften nun die lang ersehnten Bagger anrücken, die als erstes nach dem feierlichen ersten Erdaushub Ende Mai gleich wieder abgerückt waren.

Verantwortlich für die vermeintliche Verzögerung sind Eidechsen. Genauer gesagt: die Zauneidechsen. Ganz genau: 249 Zauneidechsen. So viele Exemplare wurden zunächst auf dem Baugelände am Rande der Straße zwischen Thyrow und Siethen eingesammelt. Ihre Art gilt als stark gefährdet und ist von daher laut Naturschutzgesetz streng zu schützen.

Zauneidechsen Quelle: Hartmut F. Reck

Damit beauftragt wurde die Firma „Natur und Text“ aus Rangsdorf. Das auf Natur- und Artenschutz spezialisierte Unternehmen stellte Fang- beziehungsweise Schutzzäune auf, mit deren Hilfe die dort lebenden Eidechsen gefunden und eingesammelt werden konnten. Der Rest der flinken Krabbler wurde per Hand auf der freien Fläche gefangen.

Eigentlich hatte man mit bis zu 400 Exemplaren dieser Reptilienart gerechnet, berichtet Heinrich Hartong. Der Landschaftsplaner und Tierökologe des Planungsbüros „Umland“ aus dem Nuthe-Urstromtaler Ortsteil Berkenbrück hatte die Naturschutzmaßnahme fachlich begleitet. „Als die Fangzahlen deutlich zurückgingen“, sagt Hartong, „haben wir Ende Juni in Abstimmung mit ,Natur und Text’ die Freigabe für die Bauarbeiten erteilt.“

Die Zauneidechsen wurden alle ins Wildgehege Glau umgesiedelt. Damit es ihnen dort genauso gut geht, wurden in der für sie angelegten Ansiedlungsfläche Gehölze entfernt, Totholz- und Sandhaufen angelegt und der Boden aufgelockert. Ein Zaun schützt die Echsen vor Wildtieren. Dagegen wurden die Zäune an der Baustelle entfernt. Nur am Straßenrand bleiben sie zunächst stehen, damit keine neuen Eidechsen dorthin ziehen.

Von Hartmut F. Reck

Teltow-Fläming Sprachprojekt für Flüchtlingskinder beendet - Renoviertes Spielzimmer als Abschiedsgeschenk

Das modellhafte Deutsch-Projekt von angehenden Erzieherinnen für Flüchtlingskinder in Luckenwalde ist abgeschlossen. Zum Abschied gab es erste eine Renovier-Aktion im Spielzimmer des Übergangsheimes und dann ein Fest in der Sporthalle.

14.07.2015
Teltow-Fläming Ramadan in Dahmeland-Fläming - Fasten in der Fremde

Am Donnerstag endet die 30-tägige Zeit des Verzichts für Muslime auf der ganzen Welt. Die muslimischen Flüchtlinge in Dahmeland-Fläming verbringen diese wichtige Zeit fernab ihrer Familie und Heimat – oft zum ersten Mal in ihrem Leben. Ein Besuch beim abendlichen Fastenbrechen Iftar der syrischen Gemeinschaft im Asylbewerberheim in Großbeeren.

13.07.2015

Bereits seit Jahren vermittelt die Firma Klubek hochwertige Zäune & Tore bereits erfolgreichen Schmiedezäune und Tore im Berliner Umland.

Anzeige