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Amphitheater wird noch mal ausgeschrieben

Klubhaus-Innenhof Ludwigsfelde Amphitheater wird noch mal ausgeschrieben

Auf die ersten Veranstaltungen im Amphitheater am Klubhaus Ludwigsfelde müssen Besucher noch eine Weile warten. Die eigens angefertigten Sitzblöcke liegen zwar seit einem Jahr im Innenhof, doch Planer, Stadt und Baufirma haben sich zerstritten. „Wir müssen diese Bauleistung leider noch mal ausschreiben“, sagt Vize-Rathauschef Torsten Klaehn.

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So sieht der Klubhaus-Innenhof seit Monaten aus.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Eigentlich sollten spätestens jetzt Ludwigsfelder und Gäste erste Freiluft-Veranstaltungen im Amphitheater des Klubhaus-Innenhofs erleben. Doch seit mehr als einem Jahr liegen die eigens für diese Veranstaltungsstätte angefertigten Sitzblöcke vor den Fenstern des großen Saals. „Diese Bauleistung müssen wir leider noch einmal ausschreiben“, erklärt Torsten Klaehn, Baufachbereichsleiter der Stadt.

Entstehen sollen 400 Sitzplätze mit überdachter Bühne, veranschlagt waren knapp 400 000 Euro, 120 000 Euro davon aus dem Stadtetat, der Großteil sind Fördermittel. Doch dieser Finanzplan wird wohl nicht mehr aufgehen. Zuerst hatte es Diskrepanzen zwischen Planer, Baufirma und Stadt gegeben. Dann trennten sich die Partner, die das Projekt angefangen hatten. Klaehn ist auch stellvertretender Bürgermeister und war einer der größten Befürworter dieser zusätzlichen Spiel- und Veranstaltungsstätte. Sie wäre ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt.

Die Sitzelemente sind kein Produkt von der Stange

Wann dieses Freilufttheater nun fertig wird, ist noch völlig unklar. „Aber die Stadt hält auf jeden Fall an diesem Plan fest“, sagt Klaehn. „Die Sitzelemente sind kein Produkt von der Stange. Sie waren wirklich nur für diese Spielstätte angefertigt worden“, so der Vize-Chef des Rathauses. Schaue man sich die gegossenen Betonteile genau an, dann sei die leichte Wölbung erkennbar, die in der Summe das Halbrund der Sitzreihen ergebe, sagt Klaehn.

Hauptargument der Befürworter dieses „Sahnehäubchens“ bei der Sanierung des Hauses war, dass sich die Stadt allein solch eine Spielstätte nicht leisten können. Die Theater-Gegner hatten vor der wetterabhängigen Nutzung und dem Unterhaltsaufwand gewarnt.

Von Jutta Abromeit

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