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Amt fördert Filmprojekt von Joya Thome

Dahme Amt fördert Filmprojekt von Joya Thome

Das Flimprojekt „Königin von Niendorf“ von Regisseurin Joya Thome bekommt eine Finanzspitze vom Amt Dahme. Der Amtsausschuss hat einen 1000-Euro-Zuschuss beschlossen. Der Film, der vor allem in Niendorf gedreht wird, soll später im Kino zu sehen sein.

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Probeaufnahmen in Niendorf.

Quelle: Uwe Klemens

Dahme. Das Vorhaben klingt spannend: Ein junges Filmteam will einen Film in der Gemeinde Ihlow drehen. „Königin von Niendorf“ soll der Streifen heißen.

Um das Projekt zu realisieren, wird aber Geld benötigt – und daher wandte man sich auch an die Dahmer Amtsverwaltung. Das Votum während der Amtsausschusssitzung am Mittwochabend war einstimmig dafür. Das Amt Dahme unterstützt das Filmprojekt mit 1000 Euro. „Durch den Film wird unser Amt bekannt und damit aufgewertet“, sagte der Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) zur Begründung und warb für eine Finanzspritze. Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber (Freie Wähler) sah das genauso: „Wir sollten das Projekt finanziell unterstützen.“ Zumal Kinder „aus unserer Region“ mitspielen, ergänzte Ihlows Bürgermeister Werner Schröder (parteilos).

Um mit den Dreharbeiten beginnen zu können, werden laut Projektleiterin Joya Thome 10 000 Euro benötigt. Die Tochter des Regisseurs Rudolf Thome führt Regie, hat gemeinsam mit dem Co-Autor Philipp Wunderlich auch das Buch zum Film geschrieben. Weitere 5000 Euro würden benötigt, um das Werk fertig zu stellen. Nach eigenen Angaben ist das Finanzierungsziel fast erreicht.

Vom 25. Juli bis 21. August dieses Jahres soll gedreht werden. Niendorf ist der Drehort. Der 75 Minuten lange Spielfilm soll später auf nationalen und internationalen Filmfestivals sowie im Kino zu sehen sein. In „Königin von Niendorf“ kämpft die zehnjährige Lea darum, in die Jungsbande ihres Dorfs aufgenommen zu werden. Als sie erfährt, dass der ältere Ex-Musiker und Dorfaußenseiter Mex kurz davor ist, seinen Hof verkaufen zu müssen, will sie ihm gemeinsam mit der Bande helfen.

Joya Thome hat eine besondere Beziehung zu Niendorf. Sie hat dort als Kind aus der Großstadt oft ihre Ferien auf einem alten Bauernhof im Dorf verbracht wie sie sagt. Heute wohne ihr Vater dort. So sei die Idee für den Spielfilm entstanden.

Von Andreas Staindl

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