Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Andreas Teichert stellt Wahlprogramm vor

Luckenwalde Andreas Teichert stellt Wahlprogramm vor

Der parteilose Andreas Teichert (49) kandidiert zur Bürgermeisterwahl in Luckenwalde. Vor wenigen Besuchern stellte er am Pfingstwochenende sein Wahlprogramm vor. Er will sich unter anderem für schnelle und ausreichend Kitaplätze einsetzen.

Voriger Artikel
„Böhmische Knödel“ spielen in der Kulturscheune
Nächster Artikel
Honda feiert Silberhochzeit

Andreas Teichert (parteilos) kandidiert zur Bürgermeisterwahl in Luckenwalde.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Den Zeitpunkt hatte er offenbar unglücklich gewählt. Andreas Teichert, parteiloser Kandidat zur Luckenwalder Bürgermeisterwahl, hatte für Sonnabend zum Bürgerforum ins Kreishaus eingeladen, um sein Wahlprogramm vorzustellen. Mit einer guten Handvoll Besuchern hielt sich das Interesse in Grenzen; eine lebhafte Diskussion kam dennoch zustande.

Der gebürtige Berliner ist gelernter Koch, ausgebildeter Feuerwehrmann und klinischer Pfleger sowie studierter Rechtsfachwirt. Als Katastrophenhelfer sei er jahrelang in Krisengebieten auf der ganzen Welt unterwegs gewesen, berichtete er.

Für mehr Transparenz und ausreichend Kitaplätze

In Luckenwalde will sich der 49-Jährige für mehr Transparenz im Rathaus, ausreichende Kita- und Arbeitsplätze sowie bezahlbaren Wohnraum einsetzen. „Es ist ein Unding, dass das Kitaplatz-Problem jahrelang verschleppt wurde“, sagte er, „und dass die Eltern von einer Kita zur anderen durch die ganze Stadt geschickt werden, weil es keine Übersicht an gemeldeten und beantragten Plätzen gibt.“

Schnelle Container-Lösung auf städtischem Grundstück

Teichert plädiert für eine schnelle Container-Lösung mit ausreichend Plätzen auf einem stadteigenen Grundstück. Als Träger schlägt er einen städtischen Verein vor, der Fachpersonal mit attraktiven Angeboten locken soll. Außerdem will er Betriebe als Sponsoren gewinnen, berufstätige Eltern bei der Kitaplatz-Vergabe bevorzugen und Kita-Öffnungszeiten verlängern.

Bei Ingrid Herold und der Stadtverordnetenvorsitzenden Heidemarie Migulla stieß er auf Skepsis. „Einige Vorschläge finde ich interessant, aber wir können nicht gegen Recht und Gesetz verstoßen“, so Migulla, „und einen Anspruch auf einen Kitaplatz hat nun mal jedes Kind.“

Von Elinor Wenke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg