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Anklage nach Brandanschlag: Versuchter Mord

Jüterbog Anklage nach Brandanschlag: Versuchter Mord

In der Nacht zum 1. Oktober flogen zwei Brandsätze gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Jüterbog (Teltow-Fläming). Gegen den Tatverdächtigen wurde nun Anklage erhoben. Dem jungen Mann wird versuchter Mord vorgeworfen.

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Die Molotow-Cocktails trafen ein Fenster eines Abstellraums.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Jüterbog (Teltow-Fläming) hat die Staatsanwaltschaft Potsdam Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Das bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Potsdam gestern dem RBB. Dem jungen Mann aus Jüterbog wird versuchter Mord vorgeworfen.

Der damals 20-Jährige soll in der Nacht zum 1. Oktober 2016 zwei Brandsätze gegen ein Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Jüterbog geworfen haben. Die Molotow-Cocktails trafen ein Fenster eines Abstellraums, ein Feuer konnte von den Betreuern rasch gelöscht werden.

Fremdenfeindliches Motiv

Der Abstellraum war nicht bewohnt. Der Staatsanwaltschaft zufolge konnte der Beschuldigte das aber nicht wissen, vielmehr musste er davon ausgehen, dass dort Menschen schlafen würden – deshalb ist die Tat als versuchter Mord angeklagt.

Der Angeklagte hatte die Tat unmittelbar nach seiner Festnahme im November 2016 gestanden. Als Motiv nannte er eine fremdenfeindliche Gesinnung. Der Mann lebt in unmittelbarer Nähe zu der Flüchtlingsunterkunft.

Von MAZonline

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