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Teltow-Fläming Anlaufstelle für Pflegebedürftige
Lokales Teltow-Fläming Anlaufstelle für Pflegebedürftige
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00:17 13.03.2017
Beraterinnen: Kerstin Demmig (r.) und Elke Schäfer . Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Das Ziel jeder pflegepolitischen Überlegung ist es, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihren gewohnten vier Wänden betreut werden können. Das ist nicht nur billiger für die Pflegekassen, sondern auch angenehmer für die Patienten. Um dies zu ermöglichen, gibt es eine Reihe von Hilfen, über die man aber erst einmal Bescheid wissen muss.

Beraterinnen mit Praxiserfahrung

Diese Informationen holt man sich am besten im Pflegestützpunkt Luckenwalde, der seit sieben Jahren neutral und kostenlos berät und bei der Erstellung von Anträgen hilft. Das Team des Pflegestützpunkts sitzt im Erdgeschoss des Gesundheitsamtes im Luckenwalder Kreishaus und besteht aus der Pflegeberaterin Kerstin Demmig und der Sozialberaterin Elke Schäfer. Beide sind ausgebildete Krankenschwestern, haben also jede Menge Praxiserfahrung, sich in die gesetzlichen Bestimmungen eingefuchst und somit einen tiefen Einblick in die sozialen und pflegerischen Hilfsangebote. Daher kennen sie sich auch aus mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft trat.

Gemeinsam zogen Kerstin Demmig und Elke Schäfer in der jüngsten Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses des Kreistags Teltow-Fläming Bilanz über ihre bisher geleistete Arbeit. Allein im vergangenen Jahr haben sie 1907 Beratungen durchgeführt. Zum größten Teil geschah dies telefonisch, per Mail oder per Brief, gefolgt von Beratungen direkt in ihrem Büro, aber auch bei fast 300 Hausbesuchen, die die Beraterinnen im gesamten Landkreis vornehmen.

Beratungen zu Pflege- und Sozialthemen

Dabei wird unterschieden zwischen Pflegeberatung und Sozialberatung. Bei der Pflegeberatung geht es vor allem um Leistungsvoraussetzungen der Pflegeversicherung, um Pflegegrade, Entlastungen für pflegende Angehörige, ambulante Pflegedienste und Pflegeheime. In der Sozialberatung geht es um Hilfe bei Anträgen zur Grundsicherung und zum Wohngeld, Zuzahlungsbefreiungen und Krebsberatung. „Wir helfen auch bei Ablehnungen und Widersprüchen“, sagen die beiden Beraterinnen und fügen hinzu: „Wer möchte, kann sich an uns wenden, dem helfen wir auch.“

Telefonisch zu erreichen ist der Pflegestützpunkt unter 0 33 71/6 08 -38 50 (Kerstin Demmig) und -38 92 (Elke Schäfer). Sprechzeiten sind montags und dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr.

Von Hartmut F. Reck

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