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Anschlag auf Asylbewerberheim

Unbekannte werfen Scheibe mit Stein ein - Staatsschutz ermittelt Anschlag auf Asylbewerberheim

Auf ein Übergangsheim für Asylbewerber in Luckenwalde ist am Mittwochabend ein Anschlag verübt worden. Mit einem Stein wurde eine Scheibe eingeschlagen. Die Hintergründe sind unklar, der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht Zeugen.

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Das Übergangswohnheim in Luckenwalde.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Zeugen haben am Mittwochabend einen lauten Knall gehört und deswegen die Polizei gerufen.

Unbekannte hatten einen Pflasterstein durch eine Scheibe des Asylbewerberheims in der Forststraße geworfen und ein Thermofenster zerstört. Verletzt wurde niemand. Laut Polizei liegt der Schaden bei 250 Euro.

Bei dem Anschlag wurde ein Fenster mit einem Stein eingeschlagen.

Quelle: Margrit Hahn

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein mögliches politisches Motiv wird nicht ausgeschlossen. Ein Polizeisprecher sagte auf MAZ-Nachfrage: "Wir ermitteln in alle Richtungen." Einen rechtsradikalen Hintergrund wollte er weder bestätigen noch dementieren. Inzwischen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet bei der Aufklärung der Tat um Mithilfe.

  Die Täter haben am Mittwochabend gegen 21.35 Uhr die Scheibe eingeworfen.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat die Tat beobachtet und kann entsprechende Angaben?
  • Wer hat den oder die Täter beobachtet und kann Angaben zu deren Identität oder Fluchtrichtung machen?

Hinweise zu den Tätern richten Sie bitte telefonisch an die Polizeiinspektion Teltow-Fläming unter 03371 600-0, online über www.internetwache.brandenburg.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Das Asylbewerberheim in der Forststraße ist vor etwa einem Jahr wieder eröffnet worden, um dort Flüchtlinge aufzunehmen. Wieviele Menschen dort zurzeit leben, ist nicht bekannt. Das Heim bietet insgesamt Platz für 92 Flüchtlinge. Im Landkreis Teltow-Fläming leben insgesamt 350 Asylbewerber.

Laut Kirsten Gurske, Erste Beigeordnete des Landkreises, sind die Bewohner des Heims gut in der Nachbarschaft aufgenommen worden. Allerdings habe es in der Vergangenheit bereits einen Steinwurf gegen das Heim gegeben.

Sonst seien aber keine Probleme bekannt. Im Gegenteil: Viele Anwohner sind mit Spenden in die Einrichtung gekommen. Außerdem hat die Erzieherklasse des Oberstufenzentrums Sprachunterricht angeboten, sagte Gurske auf MAZ-Nachfrage.

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