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Antik-Händler entdeckt Jüterboger Bronzefigur

Gestohlene Skuptur wiedergefunden Antik-Händler entdeckt Jüterboger Bronzefigur

Im April dieses Jahres wurde die Bronzefigur zweier spielender Kinder aus dem Jüterboger Schlosspark gestohlen. Später kaufte ein Berliner Antiquitätenhändler die Skulptur. Als er bemerkte, dass es Diebesgut war, gab er die Figur an die Stadt zurück.

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Bürgermeister Arne Raue freut sich, dass die Statue wieder da ist.

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. Fast sang- und klanglos hat sie sich wieder eingefunden: Die Bronzestatue mit den zwei spielenden Kindern und der Schildkröte in der Mitte. Die rund 100 Kilo schwere Plastik wurde zwischen dem 24. und 27. April aus dem Jüterbog Schlosspark entwendet (die MAZ berichtete). Der Diebstahl wurde umgehend zur Anzeige gebracht.

Wenige Tage später kehrten vermutlich dieselben Täter noch einmal zurück. Diesmal stahlen sie Werkzeug aus dem Gerätehaus, das im Schlosspark steht.

Rund drei Wochen nach dem Verschwinden der Statue meldete sich ein Berliner Antiquitätenhändler, der die Plastik für 600 Euro erworben hatte. Ein Weiterverkauf hätte ihm gut und gern das Zehnfache an Gewinn eingebracht. Doch vorsichtshalber recherchierte er, ob es sich nicht noch um „heiße Ware“ handelte. Und er stieß auf den Bericht über den Diebstahl in Jüterbog. Daher meldete er dies der Polizei. So konnte das Diebesgut mittlerweile wieder nach Jüterbog transportiert werden. Jetzt ist sie wieder da. Jedoch nicht an ihrem Standort, sondern zunächst einmal im Bauhof der Stadt, wo sie sicher untergebracht ist.

Bürgermeister Arne Raue (parteilos) freut sich, dass die Plastik wiedergefunden wurde. „Vor allem ist es der Polizeiarbeit zu verdanken, dass wir sie wieder haben. Ich hoffe, die Täter werden dafür bestraft!“ Dafür müssten die Diebe aber überhaupt erst einmal gefasst werden. Aber die Ermittlungen laufen noch.

Was jetzt jedoch schon feststeht, ist der künftige Standplatz der Bronzefigur. Sie soll, so der Vorschlag des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Falk Kubitza (SPD), in der Kita „Spiel mit“ aufgestellt werden. Derzeit finden dort umfangreiche Umbauarbeiten statt. „Der Bereich ist öffentlich zugänglich, aber durch einen Zaun geschützt“, sagt Raue. Der Vorschlag sei bei den Stadtverordneten wohlwollend aufgenommen worden. Auch die Denkmalschutzbehörde des Landkreises hat nichts dagegen, wenn die spielenden Kinder in der Kita ihr Domizil finden.

Dies kann nun in die Planungen des Landschaftsarchitekten einfließen, der mit der Gestaltung des Kita-Geländes beauftragt wurde. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im März nächsten Jahres. Dann wird auch die Statue wieder der Öffentlichkeit präsentiert.

Von Iris Krüger

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