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Arbeit in Luckenwalde, Party in Berlin

Junge Akademiker sollen in die Kreisstadt von Teltow-Fläming gelockt werden Arbeit in Luckenwalde, Party in Berlin

Mit der Kampagne „Luckywalder“ will die Kreisstadt junge Hochschulabsolventen zum Arbeiten und Wohnen nach Luckenwalde locken. Sie wirbt mit der Nähe zu Berlin, der guten Infrastruktur und neuen Merchandising-Artikeln, unter anderem Badelatschen.

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Be lucky – glücklich sein in Luckenwalde – ist der Leitspruch der Werbeaktion.

Quelle: Bruckbauer-Hennen

Luckenwalde. Mit der Kampagne „Luckywalder“ will das städtische Wirtschaftsförderungsamt junge Hochschulabsolventen nach Luckenwalde locken, um den Bedarf an Fachkräften langfristig zu decken. Dazu soll der Regionale Wachstumskern Luckenwalde an den Hochschulen in Berlin und Brandenburg gezielt vermarktet werden. Anja Bruckbauer und Robert Weise-Prüß vom beauftragten Jüterboger Büro Bruckbauer-Hennen stellten ihre Ideen im städtischen Wirtschaftsausschuss vor.

Zielgruppe der Kampagne ist die sogenannte „Generation Y“. „Das sind die 20- bis 30-Jährigen“, sagte Anja Bruckbauer, „zum Beispiel Studenten und Absolventen, die unabhängig, freiheitsliebend und internetaffin sind, die zwar leistungsorientiert sind, aber trotzdem Spaß am Leben haben, also Arbeit und Freizeit im Einklang sehen wollen.“ Laut Weise-Prüß soll den jungen, gut ausgebildeten Leuten die Stadt Luckenwalde als Arbeits- und Wohnort schmackhaft gemacht werden, weil sie dort alle Vorteile der Nähe zu Berlin und Potsdam für sich nutzen können.

Als Logo für die Vermarktung wurde das Wortspiel „Luckywalder“ kreiert. „Es steht für Luckenwalde und glücklich sein (be lucky)“, erklärte Weise-Prüß. Der Schriftzug wird in den Stadtfarben Blau und Gelb dargestellt. „Das blaue ,Lucky’ steht für Vergnügen, Freizeit und Party in Berlin, das gelbe ,walder’ für Arbeit und Zukunft in Luckenwalde“, sagte Weise-Prüß. Er ist davon überzeugt, dass ortsansässige Betriebe wie Rosenbauer oder Unternehmen im Biotechnologiepark durchaus für junge Akademiker eine attraktive berufliche Zukunft bieten können. „Und auch gebürtige junge Luckenwalder sollen erkennen, dass sie nicht erst in die weite Welt ziehen müssen, um Karriere zu machen“, sagte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD).

„Wir wollen zunächst an sieben Hochschulen gehen, um dort das Thema Luckenwalde positiv zu besetzen“, kündigte Weise-Prüß an. Um Aufmerksamkeit zu wecken, haben die jungen Berater aus dem Jüterboger Büro flippige Ideen entwickelt. So sollen künftig nicht nur Flyer, Plakate und T-Shirts für Luckenwalde werben, sondern auch Flip-Flops mit dem markigen Spruch „Komm in die Puschen“, Flaschenöffner, typische Luckenwalder Pappteller, möglicherweise auch ein neu kreiertes „Lucky Bier“. Auch eine eigene Luckywalder-Website soll eingerichtet werden.

Bei den Ausschussmitgliedern stießen die frischen Ideen auf positive Resonanz. Der sachkundige Einwohner Ralf Lindner regte an, eine ähnliche Kampagne auch für den Handwerker-Nachwuchs zu starten. Jens Bärmann (CDU) schlug vor, Studenten zur Langen Nacht der Wirtschaft einzuladen. „Ich kenne 20 Umschreibungen für Luckenwalde“, sagte Ausschussmitglied und Heimatforscher Dietrich Maetz (FDP), „aber den 21. Beinamen Luckywalder finde ich prima.“

Von Elinor Wenke

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