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Arbeiten von Gerd Gebert im Heimatmuseum

Ausstellung Arbeiten von Gerd Gebert im Heimatmuseum

Eine neue Sonderausstellung mit Arbeiten von Gerd Gebert wurde im Luckenwalder Heimatmuseum eröffnet. Das Luckenwalder Urgestein arbeitete als selbstständiger Werbefachmann und fertigte u.a. die Figuren für den traditionellen Luckenwalder Märchenweihnachtsmarkt.

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Bei der Ausstellungseröffnung im Luckenwalder Heimatmuseum.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Eine neue Sonderausstellung im Luckenwalder Heimatmuseum zeigt einen kleinen Ausschnitt an Kunstwerken, die Gerd Gebert gefertigt hat. Das „Luckenwalder Urgestein“ wäre im Januar 90 Jahre alt geworden. Es ist die zweite Ausstellung zu seinem Lebenswerk. Die erste – im Sommer 2002 – fand auf dem Hof vor dem Museum statt.

„Er hätte sich bestimmt gefreut, wenn er gesehen hätte, wie viele heute gekommen sind“, sagte Museumsleiter Roman Schmidt, der versprach, dass die nächste Ausstellung wegen der zu erwartenenden vielen Besucher wieder auf den Hof stattfinden würde. Eins steht fest: Gerd Gebert ist bis heute beliebt. Die Luckenwalder bringen ihm hohe Sympathie und Zuneigung entgegen. Dass er darüber hinaus ein fantastischer Geschichten- und Anekdotenerzähler und kenntnisreicher Lokalpatriot war, rundet seine Qualifikation ab.

Die Laudatio hielt Renate Lück

Die Laudatio überließ der Museumsleiter Renate Lück, der Lebensgefährtin von Gerd Gebert. Sie berichtete über das Leben des gelernten Gebrauchswerber, der seit 1932 in Luckenwalde wohnte. „Als er sechs Jahre alt war, sind seine Eltern mit ihm nach Luckenwalde in die Volksheimsiedlung gezogen, der er bis zu seinem Tod 2007 treu blieb“, berichtet Renate Lück.

Andrang in der Ausstellung

Andrang in der Ausstellung.

Quelle: Margrit Hahn

Aufgrund einer schweren Kriegsverwundung konnte er nach dem Krieg zunächst nur sehr eingeschränkt seinem Beruf nachgehen. Im Lazarett hatte man hm eine Lebenserwartung von zehn Jahren prognostiziert. 1951 erhielt er die Gewerbegenehmigung als selbstständiger Werbefachmann und eröffnete in der Käthe-Kollwitz-Straße seine Werkstatt. Seitdem war er, mit Ausnahme seiner einjährigen Inhaftierung in Stasi-Gefängnissen, in der Region tätig.

Können, Fantasie und Perfektionismus

In seiner zeichnerischen, grafischen und gestalerischen Arbeiten ist noch heute der unverwechselbare Gebersche Stil zu erkennen. Können, Fantasie, Witz, Ironie und die Gabe, Dinge auf den Punkt zu bringen, sowie Perfektionismus charakterisieren sein Werk. Ein Luckenwalder Weihnachtsmarkt ohne die Märchenfiguren von Gerd Gebert ist kaum vorstellbar. „Danke an Herrn Dunker und seine Mitarbeiter, die sich jedes Jahr für den Aufbau des märchenhaften Luckenwalder Weihnachtsmarktes einsetzen“, sagte Renate Lück.

Info: Die Ausstellung ist bis 4. September im Heimatmuseum zu sehen.

Von Margrit Hahn

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