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Arbeitslosenquote sinkt auf 6,2 Prozent

Arbeitsmarktbericht für Teltow-Fläming Arbeitslosenquote sinkt auf 6,2 Prozent

Erneut nach unten ging die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Teltow-Fläming und damit auch die Quote. Sie liegt kreisweit bei 6,2 Prozent, im Bereich Zossen sogar nur bei 4,9, dafür im Bereich Luckenwalde bei 8,4 Prozent. Gestiegen ist die Zahl der ausländischen Arbeitslosen, weil immer mehr eine Arbeitserlaubnis erhalten, aber auch die Zahl der offenen Stellen.

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Sandra Leffler (l.) und Annett Scharf mit den neuesten Zahlen.

Quelle: Reck

Luckenwalde. Die statistische Kurve geht stetig nach unten. Im Mai errechneten Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis Teltow-Fläming nur noch eine Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent. Das ist ein halber Prozentpunkt weniger als im Vorjahr, und es sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im April. Natürlich liegen auch jetzt wieder die Geschäftsstellen Luckenwalde mit 8,4 (Vorjahr: 9,0; April: 8,5) und Zossen mit nur 4,9 (5,3; 5,1) Prozentpunkten weit auseinander, beide profitieren aber gleichermaßen von der guten Konjunktur und dem damit verbundenen großen Angebot an Arbeitsstellen.

Saisoneinstellungen im Mai

„Im Mai werden üblicherweise die letzten Einstellung im Saisonbereich vorgenommen“, weiß Agenturchefin Sandra Leffler aus Erfahrung. Deshalb habe zu dieser Zeit auch in diesem Jahr eine große Nachfrage nach Arbeitskräften in der Region geherrscht. Allerdings sei es immer schwieriger, Leute zu finden“, sagte Sandra Leffler, die am Dienstag gemeinsam mit der neuen Leiterin des Jobcenters Teltow-Fläming, Annett Scharf, die neuesten Arbeitsmarktzahlen vorstellte.

So gab es im gerade abgelaufenen Monat Mai 5591 Arbeitslose. Das sind 171 weniger als im Vormonat und 467 weniger als im Vorjahr. Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren waren zwar 403 als arbeitslos gemeldet und somit acht mehr als im April und 17 weniger als im Mai 2015, aber das sei keine auffällige oder gar besorgniserregende Entwicklung. Dafür sei es umso schöner, dass die Zahl der älteren Arbeitslosen über 50 Jahre deutlich abgenommen habe. Dies sind mit 2167 81 weniger als im April und 189 weniger als noch im Vorjahr. „Das ist eine sehr schöne Entwicklung“, sagte Annett Scharf. Es zeige, dass wieder mehr Ältere eingestellt würden. Zugenommen hat die Zahl der ausländischen Arbeitslosen, weil immer mehr Flüchtlinge anerkannt werden und eine Arbeitserlaubnis erhalten.

Schwerpunkt erster Arbeitsmarkt

Bei 2367 Langzeitarbeitslosen zählt man zwar 69 weniger als im Vormonat, dafür aber 21 mehr als im Vorjahr. Das liege daran, dass man bereits nach einem Jahr als Langzeitarbeitsloser gilt. So sei es ein Schwerpunkt, bereits im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit mit entsprechenden Maßnahmen dem entgegenzuwirken. Dabei konzentriere man sich mehr auf den ersten Arbeitsmarkt, da dort ja wirklich Leute gesucht werden, und weniger auf den zweiten Arbeitsmarkt mit beschäftigungsschaffenden Maßnahmen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften werde demnächst noch größer, kündigte Sandra Leffler an. Zum vierten Quartal würden für ein neues großes Möbelzentrallager in Trebbin 88 Beschäftigte gesucht, die als Lagerarbeiter eingesetzt werden sollen oder als Kraftfahrer, die auch die ausgelieferten Möbel aufbauen. „Ab Mitte Juni qualifizieren wir die Leute dafür gezielt“, kündigte Sandra Leffler an. Interessierte Arbeitnehmer sollten sich möglichst bald bei der zuständigen Vermittlungsfachkraft melden.

Von Hartmut F. Reck

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