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Architektenwettbewerb für Neubau der Feuerwache

Trebbin Architektenwettbewerb für Neubau der Feuerwache

Die Preisträger im Architektenwettbewerb zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses sind ermittelt. Sieger wurde das Zossener Büro „Lehmann und Lieschke“ in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten vom „Atelier 8“.

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Christian Keller, Thomas Berger, Heinz Nagler, Marcel Lehmann, Ragna Haseloff vom „Atelier 8“ und Silvio Kahle (v.l.).

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. Die Würfel im Architektenwettbewerb zum Neubau des Trebbiner Feuerwehrgerätehauses sind gefallen. Das Zossener Architekturbüro „Lehmann und Lieschke“ in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten vom „Atelier 8“ wurde unter 15 Bewerbern zum 1. Preisträger gekürt. Den 2. Platz belegten die Büros „3PO/Marcel Adam“ und den bronzenen Platz „TRU/Holzwarth“.

So soll die neue Feuerwache aussehen – der Siegerentwurf des Zossener Architekturbüros „Lehmann und Lieschke“ und des „Ateliers 8“

So soll die neue Feuerwache aussehen – der Siegerentwurf des Zossener Architekturbüros „Lehmann und Lieschke“ und des „Ateliers 8“.

Quelle: privat

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) erörterte am Freitag im Rathaus die Notwendigkeit des Neubaus. „Das alte Gerätehaus entspricht nicht mehr der Norm einer modernen Feuerwehr“, sagte er. Nachdem Ideen für einen Umbau am alten Standort oder die Nutzung vorhandener Immobilien verworfen worden waren, erwarb die Stadt ein 4800 Quadratmeter großes Grundstück in der Nähe des Wohngebietes „Am Mühlengraben“ und des neuen Porta-Lagers.

Jury-Chef Heinz Nagler (l) erläutert die Entwürfe

Jury-Chef Heinz Nagler (l.) erläutert die Entwürfe.

Quelle: Elinor Wenke

Mit Unterstützung der Architektenkammer Brandenburg und ihres Präsidenten Christian Keller wurde der Wettbewerb ausgelobt. Die Baukosten werden auf 1,7 Millionen Euro geschätzt. Pünktlich zum Ende des Wettbewerbs konnte Berger verkünden: „Der Bau wird zu 55 Prozent vom Land gefördert, der Bescheid ist gerade eingetroffen. Sobald wir eine Baugenehmigung haben, können wir also loslegen.“

Die Wettbewerbsarbeiten sind bis zum 19

Die Wettbewerbsarbeiten sind bis zum 19. Mai im Saal des Trebbiner Rathauses ausgestellt.

Quelle: Elinor Wenke

Heinz Nagler als Chef des siebenköpfigen Preisgerichts bescheinigte dem Sieger-Entwurf einen „schönen kompakten Baukörper mit einer leichten Verschiebung und einem extrem auspräparierten Schaufenster“, zudem eine saubere Trennung zwischen Ein- und Ausfahrten und kurze fußläufige Wege.

Siegerarchitekt Marcel Lehmann erinnerte an die Herausforderung, sich mit dem Gebäude in Nachbarschaft des gigantischen Porta-Lagers behaupten zu müssen. „Wir haben einen quadratischen Baukörper gewählt, der als Solitär mit Blechverkleidung und einer Glasfront gut zur Geltung kommt“, sagte er.

Persönlicher Favorit für den Stadtwehrführer

Auch für Stadtwehrführer Silvio Kahle ist der Siegerentwurf sein persönlicher Favorit. „Ich war der einzige Feuerwehrmann in der Jury und wurde sehr ernst genommen“, berichtete er und freut sich: „Sensationell – seit 13 Jahren reden wir über den Bau, jetzt hoffen wir auf eine Grundsteinlegung noch in diesem Jahr.“ Einen Schlauchturm sucht man in den Entwürfen übrigens vergeblich, denn Schläuche werden heutzutage im Feuerwehrtechnischen Zentrum Luckenwalde getrocknet und ausgetauscht.

Alle Entwürfe sind bis zum 19. Mai in einer Ausstellung im Rathaussaal zu sehen. Am Sonntag, dem 8. Mai , zum Fest der Generationen ist das Rathaus ebenfalls von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Elinor Wenke

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