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Teltow-Fläming Asphalt auf der B101 wird im Kern geprüft
Lokales Teltow-Fläming Asphalt auf der B101 wird im Kern geprüft
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05:25 03.09.2016
Damian Fülbier (r.) und Truong Quai entnehmen Kernbohrungen. Quelle: H.-Dieter Kunze
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Jüterbog

Die Sanierung der Jüterboger Ortsumfahrung im Verlauf der B101 ist abgeschlossen. Zumindest beinahe. Denn erst nach gründlichen Untersuchungen über den Zustand der Trag- und Deckschicht in einem Speziallabor kann endgültig grünes Licht gegeben werden. Das heißt aber nicht, dass es Einschränkungen gibt. Der Straßenverkehr rollt ungehindert weiter, lediglich eine halbseitige Wanderbaustelle darf von den Verkehrsteilnehmern derzeit nur mit reduzierter Geschwindigkeit passiert werden.

Dazu werden an festgelegten Abschnitten Kernbohrungen aus dem Asphalt gezogen. Bis zu 40 Zentimeter tief frisst sich der Bohrkopf in die Straße. Er zieht Kerne mit jeweils 16 Zentimetern Durchmesser. Sie werden nummeriert, die Entnahmestelle vermerkt und dann kommen die Kerne in ein Speziallabor. Es wird betrieben von der Bauprüf- und -beratungsgesellschaft für Asphalt, Beton und Erdstoff, einem unabhängigen Institut. Untersucht werden unter anderem die Dichte, die Körnigkeit sowie die Verbindung einerseits zwischen Decke und Tragschicht, andererseits mit dem alten Belag.

40 Zentimeter tief frisst sich der Bohrer. Die Kerne werden registriert und im Prüflabor analysiert. Quelle: H.-Dieter Kunze

Wenn die Ergebnisse vorliegen, wird ein Abnahme- und Übergabeprotokoll zwischen dem Brandenburger Landesbetrieb Straßenbau als Auftraggeber, dem Fräsdienst Feind Lübben und der Firma Matthäi Michendorf als Auftragnehmer unterzeichnet. Das Fräsgut wurde zur Wiederverwendung in Asphaltmischanlagen gebracht.

Die Sanierungsarbeiten auf 25 000 Quadratmetern Fläche bei einer Fahrbahnbreite von 7,5 Metern auf der B101-Ortsumgehung Jüterbog zwischen den Kreuzungsbereichen mit der B102 und der B115 gingen zügig in dieser Woche zügig voran und sind abgeschlossen. Auch die Fahrbahnmarkierungen für Mittel- und Randstreifen sind abgeschlossen. Die Strecke wurde auch auf Unebenheiten untersucht. Ein sogenannter Planograph, eine Art Schlitten mit Messfühlern und Aufzeichnungstechnik, kam dabei zum Einsatz. Die Unebenheiten durften maximal sechs Millimeter betragen.

„Die Sanierungsarbeiten verliefen problemlos, es gab keine gravierenden Verkehrseinschränkungen, geschweige denn Vollsperrungen. Die Firmen haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert“, sagte Guido Güthling, der beim Landesbetrieb Straßenbau für Baumaßnahmen zuständig ist.

Von H.-Dieter Kunze

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