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Atemlos staunen

„Pop meets Classic“ findet in diesem Jahr in Thyrow statt Atemlos staunen

Mit seiner Bühnenshow „Pop meets Classic“ kehrt Dirigent und Gründer des Symphonic Pop Orchestras, Frank Hollmann, in diesem Jahr nach Thyrow zurück – dorthin, wo 2008 auf der Wiese neben der Kulturscheune alles begann. Mehr als 200 Akteure werden zu diesem Anlass auf der Bühne stehen. Die Aufführungen sind für den 4. und 5. September geplant.

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Die Fanatix animieren das Publikum mit ihren Choreografien zur Musik des von Frank Hollmann geleiteten Symphonic Pop Orchestras.

Quelle: Christian Schmidt

Thyrow. Dort, wo 2008 auf einer Wiese alles begann, wird in diesem Jahr „Pop meets Classic“ wieder zu erleben sein: In Thyrow, gleich bei der Kulturscheune, wird die riesige Bühnenshow mit dem Symphonic Pop Orchestra sowie zahlreichen Sängern und Tänzern am 4. und 5. September stattfinden. Aber nicht einfach auf der Wiese, sondern in einem riesigen Zelt, in dem mit Zuschauerreihen, Tischen und Catering ein ganz besonderes Ambiente geschaffen wird. „Dass wir in diesem Jahr über 200 Akteure auf der Bühne präsentieren können, grenzt schon an Wahnsinn“, staunt selbst Frank Hollmann, der Dirigent und Gründer des Symphonic Pop Orchestras, über die Dimension, die sein „Pop meets Classic“ über die Jahre bekommen hat.

Erst seit einigen Tagen steht der alte Standort als der neue fest, denn einige Jahre organisierten Frank Hollmann und Marion Pagels die Show direkt in Trebbin. Nun können sie richtig loslegen mit der Planung. „Die Logistik ist immens“, sagt Pagels, denn nicht nur die pro Abend rund 1500 Zuschauer wollen gut versorgt werden, im Backstage-Bereich müssen auch alle Künstler gut untergebracht werden. Außerdem müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um den Auftritt der rund 60 Musiker, der verschiedenen Chöre und der prachtvoll kostümierten Tänzer für alle Besucher zu einem optischen und einem Klangerlebnis werden zu lassen.

Die Kurrat-Showtänzer sind eine Augenweide

Die Kurrat-Showtänzer sind eine Augenweide.

Quelle: Christian Schmidt

Das Programm steht nun auch fest und wird wieder einige der Klassiker dieses „Pop meets Classics“ bieten: „Ich werde ,Wuthering Heights’ von Kate Bush singen“, erzählt Marion Pagels, die damit seit Jahren regelmäßig die Zuschauer begeistert. Dass sie ihre Stimme nicht nur in unglaubliche Höhen schrauben kann, sondern sich auch bestens auf souligen Gesang versteht, wird sie mit „Shadowland“ aus dem Musical „König der Löwen“ zeigen.

Dafür hat Frank Hollmann eigens die Noten arrangiert, denn hier wird auch der Chor mit dem großen Orchester auftreten. Eigentlich die Chöre, denn für einige Stücke wie dem berühmten „O Fortuna“ aus „Carmina Burana“ hat sich die eigens für die Shows entstandene Sängerschar der Symphonic Pop Voices weitere Chöre eingeladen.

Das Symphonic Pop Orchestra hat Hollmann 2006 gegründet. Vor allem Musiker renommierter klassischer Orchester gehören zum Ensemble. Musiker, die nicht nur das übliche Repertoire der Opernhäuser und Konzertsäle spielen wollen, sondern Spaß daran haben, Filmmusiken, Musicals, lateinamerikanische Hits oder Songs von Michael Jackson zu interpretieren. Damit all diese Titel für eine so große Besetzung funktionieren, muss Frank Hollmann die Stücke umschreiben, neu arrangieren, für jede Stimme Noten entwerfen. Das hat er von der Pike auf gelernt.

Der in Trebbin lebende Pianist und Komponist hat an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ unter anderem Arrangement studiert und dann ab 1983 am Berliner Friedrichstadtpalast gearbeitet. Gerade erst wurde in Berlin das Musical „Der Hauptmann von Köpenick“ uraufgeführt, für die Musik ist Hollmann verantwortlich. Ein mit dem Elektronikmusiker Schiller und dem Orchester entstandenes Album war in diesem Jahr sogar für den Echo nominiert. „Ich bin stolz darauf, dass das Symphonic Pop Orchestra aus hervorragenden internationalen Musikern besteht, mit denen ich seit Jahren arbeiten darf“, sagt Hollmann über sein Team.

„Zum ersten Mal werden wir auch Schlager dabei haben“, erzählt Marion Pagels über das „Pop meets Classics“-Programm. In gleich 13 Varianten von jazzig bis karibisch wird Helene Fischers WM-Hymne „Atemlos durch die Nacht“ zu hören sein. Pagels selbst wird noch „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez singen. „Wenn wir ,Mambo’ von Herbert Grönemeyer spielen, stehen die Leute immer auf und müssen tanzen“, sagt sie.

Getanzt wird auch viel auf der Bühne, die Showtänzer von der Tanzschule Kurrat werden mit fantasievollen Kostümen für Farbe sorgen. Gerade sind die sieben bis zwölf Jahre alten Mädchen und Jungen der Berliner Tanztruppe „Cap Lights“ mal wieder Deutscher Meister geworden. Gemeinsam mit den Hip-Hop- und Streetdance-Spezialisten Fanatix werden sie ebenfalls auf der Bühne in Thyrow zu sehen sein.

Wenn Frank Hollmann stolz sagt, „diese Show ist eine Show, die sich international messen kann“, dann ist das - viele der Stammgäste wissen das - wahrlich nicht übertrieben.

Info: Die Show am 4. September beginnt um 19.30 Uhr, tags darauf um 19 Uhr. Weitere Infos zu Tickets unter www..symphonic-pop.de

Von Karen Grunow

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