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Attraktionen fest am Boden oder hoch zu Ross

Brandenburger Landpartie in Berkenbrück Attraktionen fest am Boden oder hoch zu Ross

Innerhalb der 21. Brandenburger Landpartie öffneten am Wochenende der Kräuterhexengarten in Petkus und die Bergranch Nitzsche ihre Tore. Die Besucher genossen die Angebote mitten in der Natur.

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Christine Paraljov (l.), Wilfried Marsch und Gudrun Schneider gingen im großen Petkuser Garten auf Kräuter-Pirsch.

Quelle: Elinor Wenke

Petkus. Bereits zum 17. Mal hatten der Verein für Arbeitsförderung und berufliche Bildung (VAB) und das Lokale Bündnis für Familie in Petkus zum Kräuterhexengarten-Fest eingeladen. Besucher konnten am Sonnabend auf dem 5000 Quadratmeter großen Gelände im wahrsten Sinne 100 verschiedene Kräuter erschnuppern. Die Gelegenheit nutzten zum Beispiel Gudrun Schneider, Wilfried Marsch und Christine Paraljov vom Reitverein „Wölkchenberg“ aus Dümde. „Es ist schön, die Natur zu genießen“, freute sich Gudrun Schneider. „Von den 100 Kräutern nutzen wir etwa 60“, berichtete Annette Pagenkopf, Leiterin des Kräuterhexengartens. Zu ihren Lieblingskräutern gehören die Pfefferminze, die Eberraute und der Beifuß. „Die Eberraute riecht aromatisch, ihre Spitzen schmecken nach Cola und früher hatte man sie in der Tasche, um die Pest abzuhalten“, gab sie zum Besten.

VAB-Mitarbeiter Georg Hein war der Ofenmeister. 50 duftende Brote aus Sauerteig, Körnern und Zwiebeln holte er aus dem Lehmbackofen, dazu Zwiebel- und Speckkuchen. Besucher konnten sich beim Kegeln, Bogenschießen, bei einer Tombola oder auch beim Bierkrugschieben probieren. Für die kulturelle Unterhaltung sorgten die Kinder der Petkuser Kita „Entdeckerland“ und der „Stülper Landmäuse“. Außerdem lud der Chor des Behindertenverbandes Dahme zum Mitsingen ein.

Pünktlich um 11 Uhr wurde auf der Bergranch Nitzsche in Berkenbrück das große Hoffest eröffnet. Der Ort ist seit Jahren ein beliebter Anlaufpunkt. „Allerdings mussten wir unser Programm etwas herunterschrauben, weil einige von uns krank sind“, sagte Bergranch-Chef Frank Nitzsche, der mit einer gebrochenen Hand moderierte. „An diesem Tag wollen wir den Gästen zeigen, dass wir hier noch richtige Landwirtschaft betreiben“, sagte er. In den vergangenen Jahren sei der Betrieb stetig gewachsen, was vor allem den vielen Helfern zu verdanken sei.

Umrahmt wurde das Fest von einem kleinen Programm. „Wir haben eine ‚Länderreise der Tiere‘ vorbereitet. Dabei werden Pferderassen aus der ganzen Welt vorgestellt, vom Shetland-Pony aus Schottland bis hin zum Quarter-Horse aus Amerika,“ sagte Nitzsche. Auch ein Stuhltanz mit Pferd stand auf dem Programm sowie Reiterspiele wie „Hase und Igel“ oder das traditionelle Bierfassschlagen hoch zu Ross.

Mit dabei waren auch die Kinder der Berkenbrücker Kinderfeuerwehr, die bei einem „Löschangriff nass“ ihr Können zeigten. Zudem wurden Kutschen vorgestellt, darunter eine repräsentative Postkutsche. Außerdem durfte man sich auf das Pferdeschätzen freuen: Dabei musste man erraten, wie viel das Belgische Kaltblut „Benny“ auf die Waage bringt. Für den Sieger gab es eine Flasche Sekt.

Von Elinor Wenke und Iris Krüger

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