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Auch 2017 die Stadt der vielen Adventsmärkte

Jüterbog Auch 2017 die Stadt der vielen Adventsmärkte

Beim Rückblick auf den vergangenen Advent im Jüterboger Ausschuss für Wirtschaftsförderung zogen die Veranstalter der vier Weihnachtsmärkte der Stadt ein überwiegend positives Fazit. Allerdings wünschten sie sich für das nächste Jahr mehr Hilfe von der Stadt.

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Stollenanschneiden beim Advent der Begegnung 2016.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Nach dem Fest ist vor dem Fest, heißt es bei den Veranstaltern der Jüterboger Weihnachtsmärkte. Schon jetzt beschäftigen sich der Händlerstammtisch, der Verein Jute Bürger und der Veranstalter Stefan Krähe mit dem Advent 2017. Auf Einladung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing gaben sie am Dienstagabend einen Rück- und Ausblick auf die Weihnachtsmärkte in der Stadt.

Bessere Kommunikation angemahnt

Mit dem Publikum war man bei allen Veranstaltungen sehr zufrieden. Auch die Synergieeffekte von gleichzeitig stattfindenden Märkten wurden gelobt. Alle Märkte werden im kommenden Jahr wiederholt. Deutliche Kritik an der Stadtverwaltung äußerte allerdings Stefan Krähe. Sein Waldweihnachtsmarkt am Wasserturm habe es unnötig schwer gehabt. „Ich habe viel Geld für ein Stromaggregat ausgeben müssen, weil mir niemand sagen konnte, dass dort oben eine Leitung nutzbar ist. Das hat erst ein Fachmann vor Ort festgestellt“, nannte Krähe als ein besonders kostspieliges Beispiel mangelhafter Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Stefan Krähe

Stefan Krähe

Quelle: Peter Degener

Auch Ines Wolf, die für den „Glühweinzauber“ auf dem Markt und den Vereinsweihnachtsmarkt auf dem Rewe-Parkplatz mitverantwortlich ist, wünschte sich ein stärkeres Entgegenkommen der Stadt. „Die Märkte sind ein Erfolg, die Händler sind zufrieden“, sagt Wolf, doch die Miete für den Marktplatz sei zu hoch.

Anton Gorisek (Linke) schlug vor, dass sich die Veranstalter zusammensetzen, um zu erarbeiten, wo Stadt und Bauhof helfen könnten. Der Ausschussvorsitzende Hendrik Papenroth (Für Jüterbog) warnte angesichts der Haushaltssituation vor großen Begehrlichkeiten der Veranstalter.

Ines Wolf

Ines Wolf

Quelle: Peter Degener

Falk Kubitza (SPD) bekannte, dass er einst dagegen war, den Weihnachtsmarkt aus den Händen der Stadt zu geben. „Ich war ein Verfechter des städtischen Markts, aber muss sagen, dass wir bei diesem Modell heute nicht diese Vielfalt hätten“, sagte er. Man sollte es aber den Veranstaltern, die sich gefunden haben, so leicht wie möglich machen.

Größerer Markt rund um die Kirche im Reformationsjahr

Der einzige nichtkommerzielle Markt ist der „Advent der Begegnung“, hinter dem eine ganze Reihe Veranstalter stehen. Stellvertretend kündigte Vivien Schulz vom Verein Jute Bürger an, dass man 2017 über die Nikolaikirche hinauswachsen will. „Bislang haben wir für unseren Markt keine Unterstützung der Stadt angefordert, aber im Jahr des Reformationsjubiläums wollen wir etwas Besonderes gestalten und den Außenbereich der Kirche, der der Stadt gehört, mitnutzen“, sagte Schulz.

Weil der 1. Advent als Termin gesetzt ist, könnten die Synergieeffekte mit dem „Glühweinzauber“ aber verloren gehen. Jetzt sollen die Innenstadt-Händler entscheiden, ob sie sich dem Termin anschließen. Bislang planen sie mit dem 2. Advent, der eigens als verkaufsoffener Sonntag festgelegt worden ist. Das könne aber nach Bedarf neu entschieden werden, sagte Papenroth.

Von Peter Degener

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