Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Auf Mega-Paketzentrum liegen große Hoffnungen
Lokales Teltow-Fläming Auf Mega-Paketzentrum liegen große Hoffnungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:35 18.03.2018
Bürgermeister Andreas Igel beim Baustart an der Eichspitze. Quelle: Jutta Abromeit
Anzeige
Ludwigsfelde

Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (SPD) hat die Pläne des Postdienstleisters DHL für ein neues Paketzentrum am Stadtrand begrüßt. Er gehe davon aus, dass das für 2020 geplante Logistikzentrum der Vermarktung des ambitionierten „Industriepark 4.0 Eichspitze“ der Stadt einen entscheidenden Schub geben wird, sagt Igel. „Für uns ist die Entwicklung ausgesprochen positiv. “

DHL am Donnerstag den Bau eines 16 Hektar großen und weitgehend automatisierten Paketzentrums in Ludwigsfelde angekündigt. Andreas Igel zeigte sich vor allem erleichtert, dass damit der lange Abstimmungsprozess mit dem Postdienstleister ein Ende gefunden hat.

Knapp zwei Jahre sei hinter den Kulissen über die Details des Grundstücksverkaufs und der Investition verhandelt worden, die ganze Zeit unter dem Mantel der Verschwiegenheit. Darauf hatte der Investor bestanden.

Die Ausdauer habe sich aber gelohnt, sagt Igel. Das Paketzentrum passe mit seinem technologischen Anspruch genau in das Konzept des „Industrieparks 4.0“ an der B101, für den gerade die Vorarbeiten begonnen haben. „Das wird eine hochautomatisierte Einrichtung, die auch für die gewerbliche Struktur von Ludwigsfelde von großer Bedeutung sein wird“, so Igel.

Bisher sei die Stadt noch stark von den großen Industrie-Unternehmen Mercedes und MTU abhängig. Mit dem Paketzentrum könne man sich künftig deutlich breiter aufstellen.

Igel betont, dass die Tarifbindung der DHL ein wichtiges Argument für den Grundstücksverkauf gewesen sei. „Wir wollten hochwertige Arbeitsplätze generieren.“

Dass der Bedarf an Arbeitskräften allerdings nicht vollständig aus Ludwigsfelde heraus gedeckt werden kann, ist angesichts von einer Arbeitslosenquote von deutlich unter vier Prozent offenkundig. Die Stadt strebt deshalb eine Zusammenarbeit mit der Berliner Arbeitsagentur zur Vermittlung von Arbeitskräften an, sagt Igel.

Dafür müsse aber auch die Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Schon länger ist die Stadtspitze in Gesprächen mit dem Infrastruktur-Ministerium über den Ausbau des Bahnhofs Birkengrund, der die Eichspitze künftig bedienen soll.

Diese Gespräche dürften jetzt einfacher werden, sagt Igel. Schließlich seien der Name des Investors und die Höhe der Investition jetzt öffentlich. Die Stadt könne damit nun auch gegenüber dem Land argumentieren.

Von Oliver Fischer

Die Verunsicherung ist seit dem Wirbel um die Essener Tafel. Die wohltätigen Essensausgaben in der Region stehen vor einigen Problemen. In Königs Wusterhausen wird noch ein neuer Standort gesucht.

18.03.2018

In der Trebbiner Unterkunft für Asylbewerber hat es einen handfesten Streit zwischen zwei Bewohnern gegeben. Warum die jungen Männer stritten, ist unklar. Am Ende aber schlug einer dem anderen eine Vase auf den Kopf. Der Tatverdächtige kam in eine andere Unterkunft.

15.03.2018

Die Polizei ist sich so gut wie sicher: Das Feuer, das in der Nacht zu Montag einen Döner-Imbiss in Blankenfelde zerstört hat, wurde absichtlich gelegt. Experten fanden Spuren von Brandbeschleuniger.

15.03.2018
Anzeige