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Auf dem Weg zum Kirchentag

Regionalgottesdienst in Ludwigsfelde Auf dem Weg zum Kirchentag

In Ludwigsfelde hat am Sonntag ein Regionalgottesdienst statt, mit dem sich die Christen aus Ludwigsfelde und Umgebung auf den Kirchentag im kommenden Jahr einstimmen wollen. Dieser findet in Berlin und Lutherstadt Wittenberg statt und wird ein ganz besonderer: 2017 wird 500 Jahre Reformation gefeiert.

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Pfarrerin Kirsten Lilie (r.) und Doris Gebauer.

Quelle: von Fournier

Ludwigsfelde. Im Krankenhaus Ludwigsfelde herrscht auch sonntags keine Stille. Schwestern hasten über die Flure, ein Mann mit einem fahrbaren Tropf ist unterwegs, eine ältere Frau im Bademantel geht langsam an der Caféteria vorbei und wendet neugierig den Kopf. Dort haben sich ohne Kaffee und Kuchen ungewöhnlich viele Menschen in ungewöhnlicher Sitzordnung eingefunden. Der erste Regionalgottesdienst der Region 2 des Kirchenkreises Zossen-Fläming findet hier statt, traditionell in jedem Jahr. Darum sind Christen aus Trebbin, Ludwigsfelde, Löwenbruch, Christinendorf-Glienick und Ahrensdorf hergekommen, auch einige ihrer Pfarrer.

Pfarrerin Kirsten Lilie, die als Krankenhausseelsorgerin tätig ist, läutet als erstes die Glocke im Innenhof. Sie ist für den Gottesdienst verantwortlich. Mit ihr gestalten der Kirchenchor von St. Michael unter Leitung von Kantorin Kathrin Hallmann, Pfarrer Bernd Dechant und Doris Gebauer, Pädagogin auf der Kinderstation, die Veranstaltung. Die stand unter einem besonderen Zeichen und nannte sich „Kirchentagsgottesdienst“. Die Liturgie dazu haben die Verantwortlichen des Kirchentags und der Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Nachdenken über den biblischen Psalm 139, der die Kirchentagslosung für 2017 „Du siehst mich“ aufgreift.

Der Kirchentagsgottesdienst soll in allen Gemeinden eine erste Station auf dem Weg zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag sein, der im Mai 2017 in Berlin, Wittenberg und sechs anderen mitteldeutschen Orten stattfindet. Dann werden etwa 100 000 Besucher fünf Tage lang bei 2500 Veranstaltungen des 500. Reformationsjubiläums gedenken. Die Kirchentagsgottesdienste sollen die Gläubigen auf dieses Ereignis neugierig machen, die Gemeinden auf ihre Gastgeberrolle vorbereiten und sichtbar machen, welche Stärken in ihnen stecken, erklärte Pfarrerin Lilie. Gemeinsam sangen und beteten die Gläubigen unter dem Kirchentags-Motto. Kirsten Lilie beleuchtete in ihrer Predigt, was das Wort für ihren Seelsorger-Alltag im Krankenhaus bedeutet. Sie fing mit dem Moment an, wenn sie morgens am ankommt und manchmal noch in Gedanken weit weg ist, bis sie später an Krankenbetten frisch operierter Patienten steht, die ihr erzählen, wie es ihnen geht, welche Ängste sie haben. Sie habe dabei immer die Zuversicht, dass Gott sie und alle Menschen im Auge behält. „Du bist gewollt, Du bist einzigartig. Gott liebt und achtet auf Dich!“, so die Botschaft. Kathrin Hallmann forderte die Besucher zwischendurch zu musikalischem Einsatz, indem sie Lieder oder Textzeilen als Kanon singen ließ.

Von Andrea von Fournier

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