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Auf großem Fuß unterwegs

"Riesen" wandern durchs Lindower Festzelt Auf großem Fuß unterwegs

Zwei Artisten vom "Cirque Artikuss" waren beim Dorf- und Schlachtefest in Lindow die Sensation. Auch die Größten sahen im Vergleich mit den beiden Steltenläufern ganz klein aus.

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Die Stelzenläufer Stephan und Katja aus Berlin waren der Hingucker beim Dorf- und Schlachtefest.

Quelle: Aglaja Adam

Lindow. Katja und Stephan schreiten auf großem Fuß durch das Zelt. Die vielen Besucher des Lindower Dorf- und Schlachtefestes lassen ihre Gabeln und Messer kurz ruhen und bewundern die riesigen Stelzenläufer. Die dampfenden Eisbeine müssen kurz warten. Denn die beiden Artisten vom „Cirque Artikuss“ aus Berlin lassen die Ortsvorsteherin Gudrun Loof und den Fleischermeister Ingo Bertram, der das Fest mit organisiert hat, klein ausschauen.
Mit ihren Einlagen sorgten die beiden Artisten auf dem Fest für Stimmung. Sie waren zum ersten Mal in Lindow. Mitmach-Jonglage für Kinder und Erwachsene, Luftballonkunst und Akrobatik gehören zum Repertoire.

Das Dorf- und Schlachtefest ging dieses Jahr in seine elfte Auflage. Die in Walterhausen ansässige Fleischerei Bertram und die Lindower„Schützengilde Fläming“ hatte eingeladen. Eine lange Schlange bildete sich vor der Ausgabe mit hausgemachten Fleischgerichten. Serviert wurden Eisbein, Topfwurst und Schlachteplatte. „Das kommt bei unseren Gästen traditionell gut an“, sagte Ortsvorsteherin Gudrun Loof. Fleischermeister Ingo Bertram hatte in der Nacht zu Sonnabend kaum geschlafen. Nach der Vorbereitung der Speisen begann früh morgens schon der Aufbau für das Fest. Um acht Uhr wurde der Ofen für die Eisbeine angeheizt.

Auch die Tanzmusik der „Schliebener Musikanten“ kam bei den Lindowern gut an. Die Gruppe war bereits mehrere Male beim Dorffest dabei. Schon nachmittags schwangen viele Besucher das Tanzbein. Für die jüngere Generation sorgte DJ Nico am Abend mit Partysound für Stimmung.
Zehn Mitglieder der „Treckergemeinschaft Keilberg-Nieplitztal“ waren mit zehn historischen Landmaschinen angereist. Ihren ganz besonderen Schatz hatten sie auch dabei: Ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1952. Daneben luden Mitglieder der Schützengilde am Schießstand zum Mitmachen ein. Auch ein paar Ferkel warteten auf neue Besitzer. Sie konnten beim Gewichtschätzen gewonnen werden.

Von Aglaja Adam

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