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Aufsichtsrat neu gewählt

WBG Großbeeren Aufsichtsrat neu gewählt

Im Streit um die WBG Großbeeren ist der Aufsichtsrat der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft neu gewählt worden. Dabei setzten die großen Fraktionen in der Gemeindevertretung durch, dass sie dort mehr Sitze bekommen.

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Das Großbeerener Rathaus

Quelle: Orth

Großbeeren. Im Gemeinderat Großbeeren weht nach dem abgelehnten Mehrheitsverkauf der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) ein anderer Wind. Das macht auch ein formal scheinender Beschluss deutlich: Nicht mehr mit einem Vertreter jeder Fraktion, sondern anteilig nach Fraktionsstärke ist jetzt der WBG-Aufsichtsrat der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft besetzt. Das steht mit Beschluss Nummer 73/2015 seit Donnerstagabend fest. Damit dominiert in diesem Gremium nun die CDU mit zwei Vertretern, die zweiköpfige Fraktion Freies Bürgerbündnis verlor ihren Sitz.

Jetzt gehören von Seiten der Kommunalpolitik dem Aufsichtsrat der Gemeinderatsvorsitzende Michael Richter (CDU) und CDU-Fraktionschef Dirk Steinhausen an, Ralf Pächnatz-Löwendorf von der FDP sowie Günter Pächnatz von der SPD. Letztere hatte versucht, beim alten Modus zu bleiben, dafür setzte sich Fraktionschefin Petra Brückner ein, jedoch vergeblich. Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) bleibt kraft seines Amtes Aufsichtsratsvorsitzender. Aus seinem Unmut über die mehrheitlich abgelehnte Änderung des WBG-Gesellschaftervertrages und damit über ein Nein zum Verkauf von 51 Prozent der WBG-Anteile machte er auch Wochen nach der Entscheidung keinen Hehl: „Damit dürfte die Tür für eine den immensen Anforderungen entsprechende Entwicklung des Wohnungsbaus, auch des sozialen, in unserer Gemeinde auf lange Sicht wieder zugeschlagen worden sein.“

Wie berichtet hatten Ahlgrimm und die CDU-Fraktion die Magdeburger Firmengruppe Getec Energie Holding ins Boot holen und dann das rund 20 Hektar große Brachland „An den Saufichten“ zu Wohnbauland entwickeln wollen. Ahlgrimm hält diese für ihn enttäuschende Entscheidung für einen Rückschritt im Ort. Und er sieht nun für den so dringend nötigen Hortneubau wieder Probleme: „Ohne einen starken Partner an unserer Seite können die vier WBG-Mitarbeiterinnen wohl keinesfalls besser in der Lage sein, dieses Millionenprojekt effizienter, schneller und vor allem auch preiswerter umzusetzen.“

Von Jutta Abromeit

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