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Teltow-Fläming Aufsteiger und Absteiger im TF-Süden
Lokales Teltow-Fläming Aufsteiger und Absteiger im TF-Süden
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12:05 29.12.2017
Jüterboger Sozialausschuss tagt in Kita „Spiel mit“ und lässt sich über die Sanierung der Einrichtung zu informieren Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Politisch war es ein durchaus spannendes Jahr für den Süden des Kreises Teltow-Fläming. Neben der Bundestagswahl waren die Flüchtlingsintegration, das Schulessen oder die Kommunalfusion von Niederer Fläming und Dahme wichtige Themen. Ein chronolgischer Überblick:

Januar: Mit Spannungen in der interkommunalen Zusammenarbeit beginnt das Jahr. Überraschend kündigte die Stadt Jüterbog mehrere Dienstleistungsverträge mit der Nachbargemeinde Niederer Fläming.

Februar: Frank-Walter Steinmeier, der bislang der SPD-Bundestagsabgeordnete im Jüterboger und Niedergörsdorfer Wahlkreis war, wird in Berlin zum Bundespräsidenten gewählt.

Beim Zweckverband WAZ platzt die Wahl der neuen Verbandsleitung wegen rechtlicher Bedenken – das Ausschreibungsverfahren beginnt noch einmal von vorn.

März: Der Discounter Aldi verabschiedet sich vom Neubau in der Jüterboger Großen Straße und will stattdessen in den Fuchsbergen einen neuen Standort erschließen.

In Niederer Fläming wird die Eröffnungsbilanz vorgelegt, die ein Haushaltsloch ergibt, das nur unter großen Anstrengungen geschlossen werden kann.

April: In Jüterbog II beginnen Bürger in Workshops mit der Ideensammlung für die Entwicklung ihres Stadtteils.

Die Laufbahn am Rohrteich-Sportplatz in Jüterbog wird wegen ihres schlechten Zustands gesperrt.

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Einwohnerrunde zum Leitbild der Gemeinde Niederer Fläming in der Mensa der Schule Werbig im Februar.

Mai: Das Gewerbeflächenentwicklungskonzept für Jüterbog wird vorgestellt, findet bei den Kommunalpolitikern aber wenig Anklang. Kaum Neues und auch keine Perspektive für die Zukunft finden sich in dem Papier. Zugleich übernimmt Christian Seiler die Wirtschaftsförderung der Stadt von der langjährigen Vorgängerin Monika Nagel.

Juni: Der Zweckverband WAZ beschließt die Rückzahlung aller jemals gezahlten Anschluss-Beiträge in Millionenhöhe und lässt einen Wirtschaftsplan dafür erarbeiten.

In Jüterbog entbrennt ein Streit zwischen der Stadt und der Hoffbauer-Stiftung über die Finanzierung der Evangelischen Kita.

In Niedergörsdorf wird das 25-jährige Bestehen der Gesamtgemeinde gefeiert.

Juli: Der Jüterboger Bürgermeister Arne Raue (parteilos) muss nach einer umfangreichen Dienstaufsichtsbeschwerde seine offizielle Facebook-Seite abmelden. Die Stadtverordneten stellten einstimmig fest, dass er dort gegen das Mäßigungsgebot als Beamter verstoßen und sogar gegen die Verfassungstreue seines Amtes verstoßen hat.

Vor dem Landgericht Potsdam beginnt der Prozess gegen den Jüterboger Brandstifter Chris P.

August: In einer Online-Umfrage werden die Jüterboger gebeten, sich zur Zukunft der Stadt und der „Strategie Jüterbog 2030“ zu äußern.

Oktober: Jüterbogs Partnerstädte sind zum Tag der Deutschen Einheit im Fläming zu Gast.

November: Der Jüterboger Landtagsabgeordnete Erik Stohn wird zum brandenburgischen SPD-Generalsekretär gewählt.

Dezember: Frank Pätzig wird als Dahmer Amtsdirektor verabschiedet. Er hatte das Amt ununterbrochen seit 1992 innegehabt.

Gute und schlechte Nachrichten beim Zweckverband WAZ: Die Kommunalaufsicht unterbindet die Rückzahlung der Altanschließerbeiträge. Mit Jana Schuhmacher ist eine hauptamtliche Verbandsleiterin gewählt worden.

Von Peter Degener

Sturm Xavier richtete in der Region um Zossen, Ludwigsfelde und Blankenfelde-Mahlow große Schäden an, die Landfleischerei Bendig kämpfte um ihr Überleben (und wurde gerettet) und in Wietstock wurde ein Heiratsantrag auf vier Autos gestellt – wir blicken zurück auf die Überraschungen und Schicksalsschläge in diesem Jahr.

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