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Aus Platznot eine Kita für zwei Jahre

Ludwigsfelde Aus Platznot eine Kita für zwei Jahre

Nur bis Ende 2019 gilt die Genehmigung für eine Kita in Ludwigsfelde vorerst – weil die Platznot so groß ist, die Stadt jedoch alle Anmeldungen berücksichtigen muss, öffnete am Montag eine zeitweilige Kita ihre Pforten.

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Seit Montag betreuen Leiterin Bettina Küter und vorerst zwei Kolleginnen die ersten Kinder in der zeitweiligen „Citytreff“-Kita.

Quelle: Foto: Abromeit

Ludwigsfelde. Der Anmeldesturm von Eltern auf die Kitas ist in Ludwigsfelde so groß, dass die Stadt wie berichtet sehr schnell Lösungen für die Kinderbetreuung finden musste. Eine davon heißt: Vereinshaus „Citytreff“. Dort an der Klausener-Straße gibt es im ersten Obergeschoss unter Regie des DRK eine zeitweilige Kita mit 40 Plätzen. Etliche Ludwigsfelder wissen noch, dass das Haus mal als Kindergarten gebaut worden war. Erst mit dem Geburtenknick nach dem Mauerfall wurde es Vereinshaus.

Die ersten Kinder kamen am Montag, am Dienstag führte Leiterin Bettina Küter Einstellungsgespräche für weitere Erzieherinnen, bis zu sechs können es werden. „Das hängt sowohl von den gewünschten Betreuungszeiten der Eltern als auch von den Arbeitszeiten der Erzieher ab, die wir finden“, erklärt Dagmar Wildgrube, Abteilungsleiterin Kinder, Jugend und Familie im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald. Geöffnet ist die Kita von 6 bis 18 Uhr.

Eiegntlich ist der Citytreff ein Verinsdomizil

Eiegntlich ist der Citytreff ein Verinsdomizil.

Quelle: Jutta Abromeit

Dagmar Wildgrube ist begeistert von dem Engagement aller Beteiligten: „Erzieher und Bauleute fehlen ja zurzeit vorn und hinten. Deshalb ist es nicht selbstverständlich, dass alles mit nur wenigen Tagen Verzögerung geklappt hat“, sagt sie. Und das, obwohl es für die Bauleute nur um relativ kleine Aufträge ging wie ein Geländer für Kinder im Hausflur anzubringen oder eine Toilette niedriger zu setzen. Doch nun ist ein Außenbereich für die Kleinen mit separatem Zaun abgetrennt, alle Bereiche sind frisch gemalert und in den Räumen kann gespielt und gelernt werden. „Da hat Frau Küter sehr viel Kreativität bewiesen“, so Dagmar Wildgrube.

Die Rangsdorferin Bettina Küter war bisher stellvertretende Leiterin der Ludwigsfelder DRK-Kita „Regenbogen“. Neben Büchern und Spielgeräten in einigen Gruppenräumen gibt es auch einen Experimentierbereich. Sie führt eine kleine Mechanik in einem Kasten mit gemahlenem Mais und schwarzen Linsen vor.

Dagmar Wildgrube erklärt, die Betriebserlaubnis vom Ministerium für diese Einrichtung gilt vorerst bis Anfang 2019; „dann werden wir sehen, wie sich die Situation entwickelt hat.“

Von Jutta Abromeit

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