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Teltow-Fläming Aus für den Kultursommer
Lokales Teltow-Fläming Aus für den Kultursommer
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00:16 11.04.2017
An Besuchern herrschte in den zurückliegenden Jahren kein Mangel. Quelle: privat
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Wildau-Wentdorf

Der Kultursommer auf dem Gelände der Neuen Mühle Dahmetal in Wildau-Wentdorf ist Geschichte. Sechs Jahre lang organisierten Mühlenbesitzerin Christina Berger und der 2010 zur kulturellen Belebung des Mühlengeländes gegründete Verein jährlich zwischen Mai und September im 14-tägigen Rhythmus Kulturveranstaltungen unterschiedlichster Art, die gut besucht waren.

„Trotzdem wird es den Kultursommer ab diesem Jahr nicht mehr geben“, sagt Tobias Brommann, der den Verein seit seiner Gründung leitete und zugleich wohl auch dessen letzter Vorsitzende gewesen sein dürfte, da die Vereinsauflösung so gut wie beschlossen ist. „Die Gründe,warum wir nicht mehr weitermachen, sind privater Natur, betreffen aber Christina Berger und können deshalb nicht von mir erläutert werden“, sagt Brommann. Die Mühlenbesitzerin selbst war für ein Interview nicht zu erreichen.

Große Euphorie in der Anfangsphase

Wenn Tobias Brommann auf die vergangenen Jahre zurückblickt, ist noch immer der Enthusiasmus zu spüren, mit dem 2010 alles begann. Die Grundidee der Vereinsgründer war, auf dem Mühlengelände Stück für Stück ein Veranstaltungs- und Seminarzentrum entstehen zu lassen, dessen zentraler Teil der Kultursommer werden sollte. „Aufgrund der sich ständig ändernden Förderrichtlinien für die Entwicklung strukturschwacher Regionen kam das ganze Projekt nie richtig in Gang“ blickt Brommann, der eigentlich Kantor am Berliner Dom ist, enttäuscht zurück.

Umso erfreuter waren die Kulturmacher, wie rasch und wie gut der Kultursommer funktionierte. Es gibt kaum ein bühnentaugliches Metier, das nicht irgendwann in der Mühlenscheune zu sehen gewesen wäre. Kabarettisten und Comedy-Künstler, Kammermusiker und Chorsänger, Jazzer, Liedermacher und Literaten gaben sich in den Sommermonaten die Klinke in die Hand und verzichteten zugunsten der Kultursommer-Idee oftmals sogar auf die Gage, wie Brommann begeistert erzählt. „Haben wir uns in den ersten beiden Jahren noch selber sehr um Künstler bemühen müssen, war es danach umgekehrt, so dass wir mehr Anfragen nach Auftrittsmöglichkeiten hatten als Termine. In manchen Jahren war die Warteliste so lang, dass wir gut und gerne gleich einen zweiten Kultursommer hätten hinterherschieben können“, sagt er.

Besucherzahlen gingen stetig bergauf

Auch bei den Besucherzahlen ging es, wenn auch langsamer, Stück für Stück bergauf. „Den größten Andrang hatten wir beim Auftritt von Gerhard Schöne, bei dem der Platz in der Scheune nicht reichte. Aber auch die anderen Veranstaltungen waren meist gut besucht“, sagt Brommann. „Für uns als Verein bedeutete der Kultursommer zwar auch immer wahnsinnig viel Arbeit, aber es war auch für uns selbst gleichzeitig höchst interessant, so dass wir für die Mühe reichlich belohnt wurden“, zieht Brommann Bilanz.

Die Variante, für die Veranstaltungen ein anderes im Dahmetal gelegenes Gelände zu suchen, hat man im Verein zwar intensiv durchdiskutiert, aber inzwischen verworfen. „Der Kultursommer lebte nicht zuletzt auch vom Charme des Mühlengeländes. Dafür einen Ersatz zu finden, wo sich auch so viel Publikum unterbringen lässt, ist nicht möglich“ ist Tobias Brommann überzeugt.

Von Uwe Klemens

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