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Ausgelassene Stimmung trotz Regen

Niedergörsdorf Ausgelassene Stimmung trotz Regen

Selbst der heftige Niederschlag konnte die gute Laune der Holi-Besucher nicht trüben. Das Holi-Festival ist nicht nur Spaß – Die bunten Regenbogenfarben sind vor allem Ausdruck für mehr Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen. Am Pfingstsonntag ging es in die 6. Runde.

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Stündlich gab es für die tanzende Menge den Countdown für das gemeinsame Entleeren der bunten Farbbeutel.

Quelle: Isabelle Richter

Niedergörsdorf. Unter strömendem Regen wurde das diesjährige Holi-Festival in Niedergörsdorf eröffnet. Zum sechsten Mal trafen sich hunderte Menschen, um gemeinsam zu elektronischen Beats zu tanzen und sich mit buntem Farbpulver zu bewerfen. Obwohl der Wettergott es anfangs gar nicht gut mit ihnen meinte, ließen sich die Besucher das Fest nicht vermiesen. Am Niedergörsdorfer Beach gab es deshalb genug Unterstellmöglichkeiten. Außerdem hatte Veranstalter Dirk Pehnert schnell auf den starken Sommerregen reagiert. „Wir haben Regencapes für jeden Gast verteilt – und Regenschirme.“ Außerdem berichtete der Veranstalter mit einem Augenzwinkern, er habe mit Petrus ein ernstes Wörtchen geredet.

Danach konnte es nur besser werden. Stündlich wurde der Countdown für die große Farbschlacht von den DJs heruntergezählt. Daraufhin verteilten sich alle Regenbogenfarben zu einer riesigen Staubwolke und hinterließen bunte Gesichter. Bunt von oben bis unten war auch eine Truppe aus Hohenseefeld. Franziska Eichner und Carolin Rochow waren zum ersten Mal auf dem Holi-Festival. Carolin war besonders beeindruckt davon, was das Holi-Festival alles zu bieten hat. Die Farben, die Musik und die Location – für sie stimmte alles. Da störte auch ein bisschen Regen nicht weiter. Dennis Kohn hatte die beiden mitgebracht. Er war schon mehrmals auf dem Fest der Farben und hat deshalb bereits Erfahrung darin, wie man diese später ganz einfach wieder aus den Klamotten bekommt. „Die Sachen am besten gleich danach im Wasser einweichen, dann ein-, zweimal durch die Wäsche und alles ist wieder sauber.“

Diana Winzer und ihr Sohn Grischa haben im Rahmen der Veranstaltung Spaß auf dem Kids-Floor

Diana Winzer und ihr Sohn Grischa haben im Rahmen der Veranstaltung Spaß auf dem Kids-Floor.

Quelle: Isabelle Richter

Wer keine Lust auf die ganze Arbeit hatte, konnte sich auch einfach ein Kostüm überwerfen. Eine Gruppe aus Ludwigsfelde hatte sich bereits am Morgen zur Anprobe verschiedener Varianten getroffen. Vom Weihnachtsmann über die Zombiebraut bis zum Scheich hatten sie alles im Repertoire – inklusive einer Plane zum Unterstellen. Wem das alles zu bunt war, der konnte sich etwas abseits mit Seifenblasen vergnügen oder mit seinen Kindern den „Kids-Floor“ besuchen. Dort gab es statt Farbpulver bunten Konfettiregen. Der extra abgetrennte Bereich für Kinder wurde wegen des großen Erfolgs im vergangenen Jahr auch dieses Mal in das Festival integriert. In einem Kindermobil und auf mehreren altersgerechten Hüpfburgen konnten sich die Kleinsten austoben.

Diana Winzer war mit ihrer Familie sogar eigens aus Cottbus angereist. „Ich habe davon in einem Kinderjournal gelesen, wo es als Familienangebot beschrieben war“, sagte die Mutter. Zusammen mit ihrem Sohn Grischa bastelte sie einen bunten Haarschmuck in dem Kindermobil. Für Diana Winzer lohnte sich der Weg. Sie urteilte: „Man kann das gut als Familie für sich nutzen.“

Von Isabelle Richter

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