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Außenminister radelt über die Dörfer

Jüterbog Außenminister radelt über die Dörfer

Über die Eigenheiten, Vorzüge und Probleme der Dörfer rund um Jüterbog informierte sich Frank-Walter Steinmeier am Sonntag. Der SPD-Parlamentarier und Außenminister machte auf seiner Sommerreise per Fahrrad Station in den Ortsteilen – und hatte immer mal einen kessen Satz auf Lager.

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Informationen zur Gemeinde-Partnerschaft in die Schweiz bekam Steinmeier (r.) in Neuheim von Klaus Weiß.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Trotz Terror in Frankreich und türkischen Putschversuch nahm sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Wochenende Zeit für die Sommerreise durch seinen Wahlkreis. Seit mehreren Jahren pflegt er diese Tradition, um das Territorium, das Fläming und Havelland sowie die Stadt Brandenburg umfasst, zu erkunden.

Steinmeiers Motto: „L(i)ebenswertes Dorf“

Nur der Wettergott macht sich wenig aus den Absichten eines Bundesaußenministers. Denn auf der Fläming-Skate bei Jüterbog wurde die radelnde Delegation der SPD von prall gefüllten Regenwolken begleitet. „Erschwerte Bedingungen“, nannte Steinmeier das nasse Ausflugserlebnis am Sonntag. Seine Laune ließ sich der Diplomat allerdings nicht verderben. Immerhin hatte er sich bei der Sommerreise unter dem Motto „L(i)ebenswertes Dorf“ vorgenommen, die engagierten Einwohner aus seinem Wahlkreis kennenzulernen.

In Neuheim, dem ersten Stopp am Vormittag, begrüßten ihn neben dem Ortsbeirat auch der Chef der Feuerwehr und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins. Ganz ähnlich sah die Runde eine Stunde später auch in Grüna aus.

Kaffee und Brötchen, Tourismus und Abwanderung

Kaffee und Brötchen schlug Steinmeier an keiner Station seiner Tour aus. Wichtiger waren ihm aber die Informationen über Nachwuchsprobleme der Feuerwehren, das Engagement von Zugezogenen oder den Tourismus und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Ab und zu erinnerte er sich an die zurückliegenden Sommerreisen durch Brandenburg. „Die Dennewitzer Trachtengruppe kenne ich inzwischen sehr gut“, berichtete er, als ihm eine Dame in Flämingtracht um ein Foto bittet.

Viele Anliegen der Bewohner in seinem Wahlkreis nahm der Bundesminister des Auswärtigen ganz still auf. Hellhörig wurde er vor allem, wenn es um die Zukunft der Dörfer ging und über Zuzug oder Abwanderung gesprochen wurde. Ernst wurde er dann, ohne dass die Sorgen der Dorfeinwohner die Stimmung drückten. Immerhin hatte Steinmeier zwischendurch stets einen kessen Satz parat. „Und von den Äpfeln hier macht ihr nur Saft oder auch Schnaps und Wein?“, fragte er in Neuheim – und ist eine Viertelstunde später um eine Flasche Hohenseefelder Fruchtwein reicher.

Von Victoria Barnack

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