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Ausstellung mit Hindernissen

Impressionisten im Luckenwalder Heimatmuseum Ausstellung mit Hindernissen

Die neue Gemälde-Ausstellung im Heimatmuseum Luckenwalde wäre beinahe auf der Autobahn gescheitert. Beim Transport der Bilder gab es einen schweren Unfall. Doch Insassen und Kunstwerke blieben schadlos. Seit neuestem sind die Bilder zu sehen.

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Roman Schmidt (l.) dankt Rüdiger Sundermann.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde . Eine neue Sonderausstellung wurde im Luckenwalder Heimatmuseum eröffnet. Zum Thema „Impressionismus – Beginn der Moderne“ sind Originale aus der Galerie Sundermann Fine Art aus Würzburg zu sehen.

Wie Museumsleiter Roman Schmidt berichtet, grenze es an ein Wunder, dass die Ausstellung überhaupt gezeigt werden kann. Er und seine Kollegin Regine Liesigk hatten beim Bilder-Transport von Würzburg auf der Autobahn einen schweren Unfall. Wie durch ein Wunder haben sie den Unfall relativ unbeschadet überstanden, „Der Dienstwagen ist nicht mehr zu gebrauchen. Doch uns beiden und den Bildern aus der Galerie Sundermann ist Gott sei Dank nichts passiert“, sagt Schmidt.

Und bei der Ausstellungseröffnung sorgte er gleich für eine weitere Überraschung: Er überreichte Galerie-Vertreter Rüdiger Sundermann jede Menge Blumensträuße. Im Luckenwalder Museum ist es üblich, dass es zu Ausstellungseröffnungen Blumen gibt. Da Rüdiger Sundermann in den vergangenen 15 Jahren nur dreimal erschien, erhielt er die übrigen zwölf Blumensträuße jetzt nachträglich.

„Es ist kaum möglich von jedem Maler bestimmen zu können, zu welchem Zeitpunkt er Impressionist war und wann er andere Wege einschlug“, erklärte Rüdiger Sundermann in seiner Eröffnungsrede. Viele Maler näherten sich irgendwann dem Impressionismus an, ohne näher dazuzugehören. Um 1870 stellten die ersten Maler des Impressionismus in Paris aus.

Die Farbpalette der Impressionisten enthält vor allem helle Farben. Schwarz erscheint fast nie. „In dieser Ausstellung sehen wir eine Gegenüberstellung von französischen und deutschen Impressionisten mit den verschiedensten Techniken: Radierungen, Lithografien. Aquarelle und Ölmalerei“, sagte Sundermann.

Info: Die Ausstellung im Heimatmuseum ist bis zum 30. August zu sehen.

Von Margrit Hahn

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