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Ausstellung voller „Tanzender Bäume“

Blankensee Ausstellung voller „Tanzender Bäume“

Rita Roscher stellt im Bauernmuseum Blankensee ihre Naturbilder aus. Die gebürtige Wienerin, die jetzt in Berlin wohnt, hat schon rund um den Bauernsee viele Fans iherr Kunst gefunden.

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Rita Roscher (r.) in ihrer Ausstellung in Blankensee.

Quelle: Iris Krüger

Blankensee. Wenn man genau hinschaut, sieht man sie wirklich, die „Tanzenden Bäume“. So lautet auf jeden Fall das Motto der aktuellen Sonderausstellung im Bauernmuseum Blankensee, die seit dem Wochenende dort zu sehen ist. Präsentiert werden diesmal die Arbeiten von Rita Roscher, deren Motive die Natur in den Fokus heben.

Zeit für die Kunst in der Rente

Seit wann sie malt, kann die Berlinerin schon gar nicht mehr genau sagen: „Seit ich denken kann oder seit ich laufen kann.“ Beruflich ging sie jedoch in eine ganz andere Richtung. Zeit für die Kunst fand die heute 75-Jährige erst, seit sie in Rente ist. Die Natur hat es ihr angetan. In Öl und Acryl hält sie vor allem Bäume fest, die mit einem Foto nicht realistischer dargestellt werden könnten.

Enkelkinder als Kunstkritiker

Diesmal, erzählt Rita Roscher, habe sie sich etwas schwer getan, einen Titel für die Ausstellung zu finden. „Meistens sind es meine Enkelkinder, die ein neu entstandenes Bild von mir kritisch betrachten“, sagt die Künstlerin, die schon mehrfach in Blankensee ausgestellt hat. Auch diesmal sei es so gewesen. So habe Enkeltochter Kaja beim Betrachten der Naturbilder gemeint, dass die Bäume tanzen würden. „Also stand das Motto fest: Tanzende Bäume!“, so Roscher.

Voller Saal zur Vernissage

Die gebürtige Wienerin hat in der Region um Blankensee dutzende Anhänger gefunden. Wie anders könnte man erklären, dass sich zur Vernissage 50 Gäste im kleinen Ausstellungsraum drängten.

Zu diesen zählte auch Jutta Niedersaetz aus Glau, die mit ihrer ganzen Familie gekommen war. „Ich habe bereits acht Bilder von Rita zu Hause“, erzählt sie begeistert. Kennen gelernt habe sie die Künstlerin auf dem bunten Markt, zu dem regelmäßig in die Friedensstadt Glau eingeladen wird. „Dort stellte sie einige ihrer Werke aus. So habe ich mein erstes Bild von ihr erstanden, später bestellte ich weitere bei ihr. Inzwischen besitzt die ganze Familie bestimmt schon 20 Stück“, sagte Jutta Niedersaetz. Durch diesen Kontakt sei sogar eine schon eine freundschaftliche Beziehung zwischen der Familie und der Künstlerin entstanden.

Von Iris Krüger

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