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Ausstellung zur S-Bahn eröffnet

Blankenfelde Ausstellung zur S-Bahn eröffnet

25 Jahre nachdem die S-Bahn erstmals wieder von Berlin nach Mahlow und Blankenfelde rollte, erinnert die Gemeinde mit einer Ausstellung an dieses Jubiläum. Zur Eröffnung am Mittwoch kamen viele mit persönlichen Erinnerungen und Anekdoten an die Zeit mit und vor der S-Bahn. Staatssekretärin Ines Jesse (SPD) hielt sich mit Aussagen zur Zukunft jedoch zurück.

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Bürgermeister Ortwin Baier (l.) und Michael Wedel enthüllten die erste von vier Informationstafeln zur Ausstellung.

Quelle: Fotos: Christian Zielke (2)

Blankenfelde. Wenn man über die Geschichte der S-Bahn in Blankenfelde-Mahlow berichtet, dann kann man das mit nüchternen Zahlen tun. Etwa dem Jahr 1875, als Mahlow Anschluss an die Bahn nach Berlin bekam. Oder dem Jahr 1903, als ein Triebwagen der Firma AEG auf der Strecke 210,2 Kilometer in der Stunde erreichte – Weltrekord. Mit dem Mauerbau im Jahr 1961 nahm die Geschichte der Bahn vor allem in Mahlow ein jähes Ende.

Zahlen sind nüchtern, sie werden lebendig durch die Geschichten dahinter. Davon gab es viele anlässlich der Eröffnung der Ausstellung zum 25. Jubiläum der Wiedereröffnung der S-Bahn-Strecke nach Blankenfelde und Mahlow am Mittwoch im Blankenfelder Verwaltungsgebäude. Ewa der Erinnerung von Sigrid Uhrig aus Blankenfelde. Sie brachte ein Foto ihrer Schwiegermutter Gertrud mit, die seit Ende der 1960er Jahre als Schrankenwärterin in Blankenfelde tätig war. „Es war eine schwere Arbeit, aber damals fuhren auch nicht so viele Züge“, sagt Sigrid Uhrig. Dafür bekam ihre Schwiegermutter regelmäßig Besuch von einem kleinen Jungen, der es liebte, die Züge zu beobachten und der später selbst zur Deutschen Reichsbahn ging.

Einwohnerzahl hat sich seit der S-Bahn verdoppelt

Eine ältere Dame aus Mahlow erinnert sich daran, wie der im Volksmund „Blauer Bock“ genannte Triebwagen zum letzen Mal zwischen Blankenfelde und Mahlow pendelte. Da war schon klar, dass die Wunde, die das Jahr 1961 ins S-Bahn-Netz geschlagen hat, wieder geheilt wird. Am 31. August 1992 kurz nach 10 Uhr rollte der erste S-Bahnzug aus Lichtenrade am überfüllten Bahnsteig in Mahlow ein.

Seitdem hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt. „Wir haben der S-Bahn viel zu verdanken“, sagte Bürgermeister Ortwin Baier (SPD), der die Anwesenheit von Ines Jesse (SPD), der Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), dafür nutzte, um für die Verlängerung der S-Bahn über Dahlewitz nach Rangsdorf zu werben. Die Angesprochene verwies diplomatisch auf den Landesnahverkehrsplan, den die Landesregierung im Herbst vorstellen will. Ob die S-Bahn nach Rangsdorf dort eine Rolle spielt, wollte Jesse nicht sagen.

Die Ausstellung ist am Sonntag von 11 bis 16 Uhr auf dem Jubiläumsfest im Bahnhof Mahlow zu sehen.

Von Christian Zielke

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